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Borna Kinderkrippe in Rötha mit Spende eingeweiht
Region Borna Kinderkrippe in Rötha mit Spende eingeweiht
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19:05 31.01.2010
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Rötha

Unter den zahlreichen Gästen war auch Dieter Schnepel, Standortverantwortlicher der Dow Böhlen. Er übergab einen Scheck in Höhe von 35 000 Euro an Bürgermeister Ditmar Haym als Spende für die Einrichtung.

Die Stadt Rötha hat mit dem Umbau des Untergeschosses des ehemaligen Amtsgerichtes zur Kinderkrippe gewissermaßen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Tritt 2013 der Rechtsanspruch für Eltern auf einen Krippenplatz in Kraft, werden in der Gartenstadt jetzt ausreichend Plätze für alle Kinder zur Verfügung stehen. Zum anderen ist mit dem Umbau der Erhalt und die Nutzung des historischen Gebäudes gesichert. In den letzten Jahren, nachdem die Grundschule ausgezogen war, stand das Haus praktisch leer. Pläne für eine Neuausrichtung schlummerten zwar in den Schreibtischschubladen des Rathauses. Deren Umsetzung scheiterte jedoch eine Zeit lang an der Finanzierbarkeit. Die Konjunkturpakete veränderten im vergangenen Jahr die Situation. Wie Bürgermeister Haym in seiner Ansprache ausführte, stellte die Stadt im Juli 2009 den Bauantrag und „machte Nägel mit Köpfen“. Seit Freitag liegt nun die Betriebserlaubnis für die Betreuung von 29 Kindern vor, so Haym weiter und übergab das amtliche Schreiben symbolisch an Kita-Leiterin Annett Voigt. Nach Haym ergriff der Jugendamtsleiter im Landratsamt Borna, Thomas Pfeifer, das Wort: „Wir können stolz sein, im Landkreis ein flächendeckendes Netz an Kindertagesangeboten zu haben“, in das sich Rötha einordne. Zwar sei die Geburtenentwicklung mit rund 2000 Kindern pro Jahr im Landkreis relativ stabil, die Nachfrage nach Betreuungsplätzen steige dennoch. „Das Schöne ist, Eltern nehmen Kindereinrichtungen viel mehr wahr“, so Pfeifer. „Ich denke, die ersten Eindrücke, die ich heute gewinnen konnte, unterstreichen positiv, dass in einem so alten historischen Haus schöne Räume für die Kleinsten geschaffen werden können“, lobte auch Dow-Geschäftsführer Schnepel den Umbau. Mit einer Spende von 35 000 Euro unterstützt der Chemie-Konzern die Einrichtung. „So ein Projekt ist ideal, weil es Bestand hat und einem großen Teil der Bevölkerung zugute kommt“, sagte Schnepel. Obgleich der Konzern auf ein wirtschaftlich eher schwieriges Geschäftsjahr 2009 zurückblickt, stelle er insgesamt 300 000 Euro für derartige Spenden bereit.  

Jörg Reuter

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