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Borna Klassik vom Feinsten
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19:14 18.08.2011
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. Insgesamt sechs Konzerte sind von November bis Juni geplant, bei denen ausnahmslos Chefdirigent Frank-Michael Erben auf dem Pult steht.

Es ist eindeutig die Handschrift des künstlerischen Leiters, die die neue Saison prägt. Dafür stehen Namen wie Bach, Vivaldi und Tschaikowski ebenso wie Mozart, Brahms und Beethoven. Die Komponisten, deren Werke im Stadtkulturhaus und immer einen Tag später auch im Markkleeberger Lindensaal erklingen, könnten ohne Zweifel auch für die Klänge einer populären Klassiksendung im Fernsehen sorgen. Und auch was Erben, im Hauptberuf bekanntlich Konzertmeister des Gewandhausorchesters, aufs Programm gesetzt hat, ist höchst publikumstauglich.

Das wird schon zum Auftakt der Saison am 19. November deutlich. Die fünfte Sinfonie von Tschaikowski ist ein opulentes Werk, das auch in der Leningrader Sinfonie von Tschaikowskis Landsmann Dimitri Schostakowitsch deutliche Spuren hinterlassen hat. Die Orchestersuite BWV 1068 von Johann Sebastian Bach mit ihrem berühmten Air wiederum ist eins der am meisten in der Musikgeschichte adaptierten Werke.

Im Dezember dürfen sich Konzertbesucher auf Beethoven freuen. Zum einen auf eins der populärsten Violinkonzerte. Solist des D-Dur-Werkes ist Ingolf Turban. Die Eroica, Beethovens dritte Sinfonie, ist gleichsam seit zwei Jahrhunderten eins der Repertoirestücke von Orchestern rund um den Globus. In den weiteren Konzerten liegen Brahms’ vierte Sinfonie und Dvoraks Achte sowie Mozartkonzerte auf den Pulten der bisherigen Westsachsen. Lediglich Arthur Honeggers „Pacific 231" passt nicht ganz in das vollständig klassisch geartete Programm.

Zum Saisonabschluss gibt es ein wahres musikalisches Großereignis. Smetanas Zyklus „Mein Vaterland" erklingt am 8. Juni in Gänze im Stadtkulturhaus, was auch bei größeren Orchestern eher die Ausnahme ist. Dass das LSO, zumindest für die Saison 2011/12 noch vertraglich ans Stadtkulturhaus gebunden (die LVZ berichtete), erst vergleichsweise spät mit seinen Anrechtskonzerten beginnt, hat mit der Erneuerung der Bühnentechnik zu tun. Die sollte ursprünglich später erfolgen, so Orchestermanager Hans-Ulrich Zschoch.

Nicht zuletzt aber auch wegen der Verpflichtungen des Chefdirigenten müssen die Veranstaltungen frühzeitig festgelegt werden. Immerhin hat Erben einen Passus in seinem Vertrag, der den Vorrang seiner Arbeit am Leipziger Gewandhausorchester festschreibt. Nicht zuletzt deshalb, so Zschoch weiter, laufen bereits jetzt die Vorbereitungen für die Spielzeit 2012/13.

Nikos Natsidis

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