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Borna Kleingärtner in Neukieritzsch auf gefährlichem Weg
Region Borna Kleingärtner in Neukieritzsch auf gefährlichem Weg
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14:24 19.05.2015
Deutliche Spuren: Die meisten Kleingärtner des Vereins "Gartenfreunde" gehen den kurzen Weg über die Bundesstraße. Einen Übergang gibt es nicht mehr. Quelle: Thomas Kube

Dort gibt es seitdem zwar eine ordentliche Zufahrt für PKW und einen Parkplatz direkt vor der Anlage. Der Weg zu den Gärten aber, den die meisten mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen, ist deutlich länger geworden - oder gefährlicher, je nachdem, welchen man wählt.

Rund drei Viertel der Kleingärtner des Vereins "Gartenfreunde" wohnen im Neubaugebiet auf der anderen Seite der B 176. Vor dem Umbau gab es einen offiziellen, mit einer Durchfahrtssperre am Fahrbahnrand gesicherten Fußweg über die Straße direkt zum Eingang der Anlage. Während der Bauarbeiten konnten die Kleingärtner einen ampelgeregelten Übergang nutzen. Der verschwand mit Fertigstellung der Bauarbeiten. Seitdem führt der offizielle Weg zu den Gärten über den neuen Kreisverkehr, was einen Umweg von mehreren Hundert Metern bedeutet. Kaum jemand, sagt ein Gartenfreund, geht oder radelt diesen Weg, fast alle überqueren die viel befahrene Straße direkt vor der Gartenanlage. Zu sehen ist das auch an den vielen Radspuren, die durch den Graben führen.

Gartenvereinsvorstand und Gemeindeverwaltung hatten sich im vorigen Jahr gemeinsam bemüht, die Straßenbauverwaltung zum Bau eines Überweges mit Mittelinsel zu bewegen. Sogar der Rechtsweg wurde erwogen, dann aber doch nicht begangen, weil die Behörde unnachgiebig blieb und die Aussichten auf Erfolg äußerst schlecht waren.

Anstelle eines Übergangs mit eingeschränkter Geschwindigkeit für den Fahrzeugverkehr gilt dort, wo die Leute aus Gewohnheit die Straße überqueren, unbegrenzte Höchstgeschwindigkeit. Der Bereich mit 70 Kilometer je Stunde beginnt erst in der Kurve vor dem Kreisverkehr. Diese Geschwindigkeitsregelung bringt für einige Gartenbesitzer noch zusätzlichen Ärger mit sich: eine höhere Belastung durch Lärm und Abgase für die Parzellen in den ersten Reihen an der Straße. André Neumann

© Kommentar

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.03.2014
Neumann, André

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