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Kleingärtner wollen aufgeben

Kleingärtner wollen aufgeben

Das Hochwasser vor zwei Wochen hat an den Nerven der Kleingärtner gezehrt. Speziell die Sparten in Wyhranähe standen auch diesmal unter Wasser. Mittlerweile gibt es erste Überlegungen, Kleingärten aufzugeben.

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Ob es hier auch künftig zur Gartenanlage "Karl Liebknecht" geht, wird in den nächsten Wochen entschieden.

Quelle: Thomas Kube

Borna. Im Kleingartenverein "Karl Liebknecht" soll eine diesbezügliche Entscheidung schon in den nächsten Wochen fallen.

Für die Laubenpieper an der Wyhra war es weder das erste noch das zweite Mal. Wenn es besonders stark regnet, läuft die Wyhra über, und ihre Gärten sind voll. In der Sparte "Karl Liebknecht" wurde deshalb auf einer Versammlung vor wenigen Tagen darüber diskutiert, ob es nicht besser wäre, die Anlage aufzulösen. Eine Entscheidung darüber, die mit einer Zweidrittelmehrheit der 74 Spartenmitglieder zustande kommen müsste, könnte im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in den nächsten Wochen fallen.

Das hätte für die Kleingärtner Konsequenzen. Klaus Steinert, Geschäftsführer des Regionalverbandes der Kleingärtner Borna/Geithain/Rochlitz, erklärt, dass dann die gesamte Anlage zu räumen ist. "Da muss alles mitgenommen werde." Das bestätigt auch Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke), die durchaus Verständnis für die Kleingärtner hat. Schließlich stünden deren Gärten regelmäßig und erheblich unter Wasser "Wir müssen da eine gemeinsame Lösung finden." Prinzipiell aber gelte, dass jeder, der seinen Garten aufgibt und keinen Nachnutzer findet, ihn vollständig räumen muss, Laube und Schuppen inclusive. Die Anlage "Karl Liebknecht" gehöre zu dem Gebiet, das einstmals natürlicher Flutungsbereich der Wyhra war, sagt die Oberbürgermeisterin. Dass die Feuerwehr bei Hochwasser bisher immer mit ihren Pumpen angerückt sei, "das war freiwillig". Luedtke erinnert daran, dass die Stadt dem Verein bereits vor zwei Jahren angeboten habe, die Anlage komplett umzusiedeln. Weil das damals aber nicht mehrheitsfähig war bei den Kleingärtnern, "haben wir das nicht weiter verfolgt".

Es gibt auch andere Angebote an die geplagten Kleingärtner in Wyhranähe. So hat sich jetzt LVZ-Leser Frank Rohland aus Wyhra gemeldet, der in der dortigen Sparte einen Garten sein eigen nennt. Dort gebe es freie Gärten mit und ohne Laube, aber mit Strom- und Wasseranschluss. Die Gärten seien sehr ruhig und "nicht hochwassergefährdet", lässt Rohland weiter wissen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.06.2013

Nikos Natsidis

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