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Kleinmöbelmarkt zieht nach Groitzsch

Kleinmöbelmarkt zieht nach Groitzsch


Im Sommer soll eine Handelskette für Raumtextilien und Kleinmöbel im Ex-Einkaufsmarkt ihr Geschäft eröffnen, sagte Bürgermeister Maik Kunze.

. Das Unternehmen werde eine sechsstellige Summe investieren. Verkauft werden unter anderem Betten, Gartenmöbel und Heimtextilien. Sechs Arbeitsplätze sollen entstehen.

90 Prozent der Groitzscher Gewerbeflächen sind inzwischen belegt – wenn auch noch nicht alle bebaut. Wie berichtet, kaufte die Schlossfabrik im vergangenen Jahr zwei große Areale, auf denen sich das Unternehmen künftig erweitern will.

Im Gewerbegebiet an der Schusterstraße stehen jetzt noch eine große Fläche von etwa 3000 Quadratmeter sowie zwei kleinere für Investoren bereit, so Kunze. Am Pappelhain gibt es noch ein größeres Areal, das die Stadt Interessenten anbieten kann.

Für manchen reicht das aber nicht aus. So wollte sich vor einiger Zeit die Firma Weidenhammer in Groitzsch niederlassen und suchte 50 000 Quadratmeter Land. Damals stand zwar noch mehr Gewerbefläche zur Verfügung, aber nicht zusammenhängend, so dass sich das Verpackungsunternehmen in Zwenkau ansiedelte.

Nach der Wende hatte dieser Betrieb schon mal Kontakt nach Groitzsch. Er übernahm die Groitzscher Plasta, ein DDR-Betrieb, der Verpackungsmaterial für Lebensmittel herstellte, bekannt unter anderem durch die Nudossi- oder Bautzener Senfbecher. Wie der Bürgermeister erzählte, schaffte es dieser Betrieb, sich nach der Wende neu zu orientieren, gute Maschinen zu kaufen und weiter zu produzieren. Doch dann konnten die hygienischen Bedingungen in den Räumlichkeiten nicht mehr erfüllt werden. Die Firma Weidenhammer, in deren Profil die Plasta passte, kaufte den Betrieb auf und siedelte sich in einer Zwenkauer Halle an. Als es dort zu eng wurde, wollte das Unternehmen neu bauen und fragte in Groitzsch an – vergebens.

Jetzt baut Weidenhammer in Zwenkau neu. Weil die Firma eine Ackerfläche dafür nutzt, muss sie eine Ausgleichsfläche bepflanzen. Was wiederum Groitzsch zugute kommt. Denn das Unternehmen reißt demnächst das alte Plasta-Gebäude ab und pflanzt dort Bäume. „Das ist gut für uns, damit haben wir eine Investruine weniger", sagte Maik Kunze. Expandieren konnte der Betrieb auf diesem Gelände nicht, weil es an ein Landschaftsschutzgebiet grenzt.

Auf die Frage, ob Groitzsch demnächst die Erschließung weiterer Gewerbeflächen plant, um auch größeren Unternehmen Angebote machen zu können, formulierte der Bürgermeister vorsichtig: „Das ist nicht auszuschließen, bedarf aber aufwendiger Vorbereitungen." Bisher hat die Stadt eine etwa 22 Hektar große Gewerbefläche.

Claudia Carell-Domröse

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