Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Borna Klinik-Bilanz: Fast 26 000 stationäre Patienten
Region Borna Klinik-Bilanz: Fast 26 000 stationäre Patienten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:18 19.05.2015
Unter dem Motto "Wir sind für Sie da" haben die Kliniken Leipziger Land eine Plakatkampagne gestartet. Quelle: Klinik

Die Patienten seien nicht nur aus dem Leipziger Land, sondern zunehmend auch aus dem Raum Chemnitz und der Stadt Leipzig gekommen. Die 974 Babys, die 2013 im Klinikum Borna das Licht der Welt erblickten, bedeuten ein Zuwachs von drei Prozent.

"Ein erfolg- und ereignisreiches Jahr 2013 liegt hinter uns", so Geschäftsführerin Stefanie Ludwig. "Wir haben viel gebaut, Fachbereiche erweitert und fachübergreifende Zentren weiterentwickelt." Die medizinische Qualität der Krankenhäuser in Borna und Zwenkau werde durch eine Reihe von Zertifizierungen deutlich. So darf sich das Klinikum Borna seit vorigem Jahr "babyfreundliches Krankenhaus" nennen. Rezertifiziert wurden das Darmkrebszentrum Leipziger Land, die Schlaganfallspezialstation und das Traumazentrum. Zusammen mit dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie bekam das Haus den Titel "Center of Excellence für Myomebolisation" verliehen. Bei dem Verfahren werden die Myomknoten ohne Vollnarkose und ohne Operation verödet. "Mit dieser Auszeichnung zählt die Bornaer Klinik deutschlandweit zu den Referenzzentren", so Kliniksprecherin Janet Schütze. Sie verweist auch auf das ausgebaute Leistungsspektrum. Wichtigstes Beispiel sei der Dienstantritt des Orthopäden und Unfallchirurgen Dr. Matthias Aurich (46). Er befasse sich insbesondere mit Verletzungen und Erkankungen der Gelenke wie der Arthrose. Seit Oktober 2013 werden neuroradiologische Leistungen vorgehalten, nennt Schütze ein weiteres Beispiel. Dr. André Lachnitt habe die Prüfungen erfolgreich abgeschlossen und sei jetzt auch Facharzt für Neuroradiologie.

Das neue Jahre begann für Ärzte und Pflegepersonal allerdings mit einem Schock. Aus kartellrechtlichen Gründen veräußerte der Helioskonzern die Kliniken Leipziger Land an die Vermögensverwaltungsgesellschaft HCM SE, die einen Weiterverkauf vorbereitet (die LVZ berichtete). In Borna und Zwenkau wird der Eigentümerwechsel, der am 1. Februar erfolgte, jedoch längst als Chance begriffen. "Wir werden auch weiterhin eine optimale Patientenversorgung auf einem hohen Niveau für die und in der Region gewährleisten und unser Angebot weiter ausbauen", betont Ludwig. Neben der weiteren Entflechtung vom Helioskonzern stehen in diesem Jahr der Ausbau der Akutgeriatrie an den Standorten Borna und Zwenkau, die Etablierung einer fachübergreifenden Schmerztherapie, der Ausbau der Onkologie, die Rezertifizierung diverser Kompetenzzentren und der Ausbau der Wahlleistungsangebote an erster Stelle. Anfang Februar fanden nach neunmonatiger Bauzeit die ersten Operationen in den neuen OP-Sälen am Klinikum Borna statt. Restarbeiten für die anknüpfende OP-Lounge laufen bis Ende April. Fast abgeschlossen ist laut Kliniksprecherin Schütze der Einbau eines neuen 3-Tesla-Hochfeld-Magnet-resonanztomografen (MRT). Dieser weise für die Qualität der neuro-radiologischen Bildgebung und für den Patientenkomfort herausragende Merkmale auf. Er sei ostdeutschlandweit das einzige Gerät mit Silent-Scan-Technologie.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.03.2014
Frank Prenzel

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

[gallery:700-NR_LVZ_GALLERY_31458]Böhlen. Anwohner der Waldstraße in Böhlen sorgen sich um ihre Häuser. Als am Montag auf der Baustelle des Abwasserzweckverbandes Espenhain (AZV) die erste Spundwand in die Erde gerammt wurde, vibrierte der Boden.

19.05.2015

Auch in diesem Jahr dürfte es mit der Nutzung des Bockwitzer Sees als Freizeitareal nichts werden. Zwar ist immer wieder die Rede von einem Interessenten, in Sack und Tüten ist allerdings derzeit nicht.

19.05.2015

Die Zeichen stehen auf Stabilisierung: Bis auf die Oberschule Kitzscher schafften alle Einrichtungen in der Region die vom Gesetzgeber geforderte Mindestzahl von 40 Fünftklässlern.

19.05.2015
Anzeige