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Borna Kommt „Sachsens Show Star“ aus Greifenhain?
Region Borna Kommt „Sachsens Show Star“ aus Greifenhain?
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12:38 28.04.2010
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Urteile abgegeben hat. Immerhin schaffte es die 21-jährige Studentin durch mehrere Castings und Vorwettbewerbe. Von den rund 1000 Bewerbern um diesen Titel blieben letztlich zehn. Verena Kraus ist beim Finale dabei.  

„Ich hätte solch einen Erfolg nie erwartet“, gesteht sie offen. Denn mehr durch Zufall wurde die in Jena im vierten Semester Anglistik und Amerikanistik studierende junge Frau im vorigen Jahr auf diesen Wettbewerb aufmerksam. „Mein Bruder Arend war im Feriencamp Deutzen. Dort berichtete eine Betreuerin ganz begeistert, dass sie bei der ersten Staffel mitgemacht habe“, erinnert sich Kraus. Kraus, die seit der 1. Klasse Gitarre spielt, bei Heike Lichey von der Musik- und Kunstschule „Ottmar Gerster“ darin geschult wurde, zudem ein Jahr Gesangsunterricht absolvierte, wurde neugierig. Sie schaute im Internet, was es denn mit diesem Wettbewerb auf sich habe. 

„Da ich zudem auch seit der fünften Klasse Texte schreibe und komponiere, dachte ich – das probierst du mal“, meint sie verschmitzt lachend.

Das war eine gute Idee: Beim ersten Casting, zu dem sie nach ihrer Anmeldung im Herbst 2009 eingeladen war, musste sie wie alle anderen drei Titel vortragen. Sie überzeugte, kam in eine zweite Runde, bei der sich in Freiberg Gleiches wiederholte. Der Sprung ins Halbfinale, den insgesamt 20 Teilnehmer schafften, glückte auch ihr. 

Das Halbfinale war am 11. April in Plauen. Das Besondere daran: Verena Kraus siegte bei der Internetabstimmung, bekam 15 Prozent der dort abgegebenen Stimmen. Was sie natürlich jubeln ließ. „Ein riesengroßes Dankeschön an alle, die mich im Halbfinale so tatkräftig unterstützt haben“, ist sie noch heute euphorisch. „Ohne die Fans wäre ich nicht so weit gekommen.“ 

Da ist es schon etwas bedauerlich, dass zum Finale kein Internetvoting möglich ist, sondern die Sache allein durch die Jury und das Saalpublikum entschieden wird. Dass sich Kraus aber auch da nicht verstecken muss, unterstreicht der Fakt, dass sie in Plauen bei der Saalwertung in ihrem Halbfinale auf dem zweiten Platz landete .

Die Unterstützung ihrer Familie und Freunde, die mit einem Kleinbus anreisen werden, hat sie auf jeden Fall. Zwei Lieder sind vorzutragen. „Ich werde mit einer eigenen Komposition und einem Titel von Tamara Danz auftreten“, kündigt sie an.

Egal, wie die Sache ausgeht: Für Kraus war es ein Riesenerlebnis. Zumal sich Ulf Wenzel, der Organisator des Wettbewerbs, für  die Finalteilnehmer im Jahr der Fußball-WM in Südafrika etwas ganz Besonderes ausdachte: Am 11. April durften sie in einem Tonstudio in Plauen einen eigenen Fußball-WM-Song aufnehmen und außerdem noch einen Videoclip drehen. Der krönende Abschluss wird am Sonnabend die Uraufführung dieses WM-Titels sein. 

Für Verena Kraus steht unabhängig vom Platz, den sie beim Finale belegt, fest: Sie möchte erstmal ihr Studium beenden, kann sich einen Job in einer international agierenden Firma oder einem Verlag vorstellen. Aber wer weiß...

 

Thomas Lang

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