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Borna Koordinierungskreis: Erste Sitzung
Region Borna Koordinierungskreis: Erste Sitzung
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18:02 25.05.2011
Der Koordinierungskreis bei der Arbeit.
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Grimma/Borna

So zumindest lautete die Botschaft, die am Mittwoch nach der ersten Sitzung des Koordinierungskreises in diesem Jahr verkündet wurde.

Im Regionalmanagement Westsachsen arbeiten die Landkreise Leipzig und Nordsachsen zusammen, mit der Stadt Leipzig gibt es einen Kooperationsvertrag. Das Entscheidungsgremium, in dem die Landräte Gerhard Gey und Michael Czupalla das Sagen haben, tagte im Haus der Wirtschaft in Grimma. Neben Gey und Uta Schladitz (Amt für Wirtschaftsförderung), die Czupalla vertrat, nahmen Peter Kronenberger (Sächsisches Wirtschaftsministerium), Andreas Berkner (Regionaler Planungsverband), Gesine Sommer (Wirtschaftsförderung Landkreis Leipzig) und Doris Mallast (Wirtschaftsförderung Landesdirektion Leipzig) an der Sitzung teil. Als Schwerpunkte der Arbeit legte das Gremium drei Themenkomplexe fest: Ernährungswirtschaft, Gesundheitswirtschaft und Energietechnologie.

Im ersten Themenfeld ist das Regionalmanagement am weitesten. Anja Terpitz, die seit März als Regionalmanagerin tätig ist und bei ihrer Arbeit von Maria Lenk (Landkreis Leipzig) unterstützt wird, kann auf die Arbeit der Vorgängerorganisation aufbauen. Mit dem Regio Brunch gibt es bereits seit einigen Jahren ein Projekt, das noch stärker zur Marke ausgebaut werden soll. Terpitz nannte noch ein Beispiel für weitere Vorhaben: Regionale Anbieter gesunder Ernährung und Kindereinrichtungen im Kreis sollen stärker verzahnt werden.

Ähnlich sollen die Prozesse auch in den anderen Themenfeldern laufen. Das Regionalmanagement, so Gey, solle mögliche Partner in der Region zusammenführen. „Potenziale sind vorhanden", erklärte der Landrat, „das regionale Denken muss noch wachsen." Dabei sei unbedingt die Stadt Leipzig mit einzubeziehen. Besonders über eine Ausweitung des Clusters Energie- und Umwelttechnik der Stadt Leipzig auf die Landkreise müsse nachgedacht werden, Wirtschaft und Wissenschaft müssten in Kontakt gebracht werden. Die Runde nannte zahlreiche Beispiele, wo und wie das passieren könnte. Ein konkretes Projekt ist schon auf dem Weg: Bei der Expo Real in München sollen gemeinsam auch mit Bürgermeistern Gewerbeflächen angeboten werden.

Heinrich Lillie

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