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Kraftwerk Lippendorf lädt am 13. August zum Tag des offenen Werktores ein

Tage der Industriekultur Kraftwerk Lippendorf lädt am 13. August zum Tag des offenen Werktores ein

Das Kraftwerk Lippendorf lädt am 13. August zu einer neuen Auflage für den Tag des offenen Werktores ein. Die Besucher können Blicke ins Turbinenhaus und die Schaltwarte werfen und auch vom über 160 Meter hohen Kesselhausdach in die Landschaft zwischen Borna und der Messestadt schauen. Außerdem gibt es unter anderem ein Bühnenprogramm.

Bitte eintreten: Kraftwerksleiter Christian Rosin (r.) und sein Pressemann Lutz Dornberg laden am 13. August zu einer Neuauflage des Tages des offenen Werktores ein.

Quelle: Roger Dietze

Neukieritzsch/Lippendorf. Wenn das Kraftwerk Lippendorf am 13. August zu einer neuen Auflage für den Tag des offenen Werktores einlädt, dann wird alles im Prinzip wie immer sein. Die Besucher können Blicke ins Turbinenhaus und die Schaltwarte werfen und auch vom über 160 Meter hohen Kesselhausdach in die Landschaft zwischen Borna und der Messestadt schauen. Flankiert wird die Werksbesichtigung von einem Bühnenprogramm, einem Kinderland für die kleinen Besucher, einer Präsentation der Servicepartner des Kraftwerkes sowie der Möglichkeit für die Besucher, sich von den Kraftwerks-Lehrlingen Einblicke in die diversen Ausbildungsberufe geben zu lassen.

Und doch wird einiges anders sein als bei der jüngsten Öffnung der Werktore 2013 und den zuvor im Dreijahres-Rhythmus über die Bühne gegangenen Veranstaltungen dieser Art. Denn anders als bei diesen werden die Besucher das Kraftwerk dieses Jahr ausschließlich im Rahmen geführter Besichtigungen in Augenschein nehmen können – optional zu Fuß zu den eingangs genannten „Highlights“ der Industrieanlage oder im Oldtimerbus durch das Werksgelände. Darüber hinaus hält das Kraftwerk in Zusammenarbeit mit der Mibrag limitierte Plätze für Busausflüge in den Tagebau Schleenhain vor.

„Wir haben uns mit unserem Tag des offenen Werktores in diesem Jahr bewusst in die von der Industrie und Handelskammer und des Industriekultur-Vereins Leipzig organisierten vierten Tage der Industriekultur eingeklinkt“, berichtet Kraftwerkleiter Christian Rosin. Zu tun habe dies mit dem Umstand, dass die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen dem Kraftwerk zu schaffen machten und man in der Folge auch beim Feiern zum Backen etwas kleinerer Brötchen gezwungen sei. „Die Verkleinerung des diesjährigen Programms spiegelt in gewisser Weise unsere wirtschaftliche Situation wider“, so Rosin, dem mit seinen rund 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern per 1. September dieses Jahres der bereits amtliche Betreiberwechsel vom schwedischen Vattenfall zum tschechischen Konzern EPH ins Haus steht.

Anspannung ist laut dem Lippendorfer Kraftwerksleiter im Hinblick auf diesen Vorgang nicht zu spüren, vielmehr sei die Situation nach der vollzogenen Entscheidung über den Betreiberwechsel entspannt. Zumal dieser keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Betrieb des Kraftwerkes haben werde. „Die Sicherstellung der Versorgungssicherheit wird auch zukünftig unsere Hauptaufgabe sein“, blickt Rosin in die Zukunft, in der der Kraftwerksleiter durchaus noch Potenzial für die Braunkohle sieht. „Trockenbraunkohle“ sei in diesem Zusammenhang ein Kernbegriff. „Jedes zusätzliche Prozent Wasser, das der Braunkohle vor ihrer Verbrennung entzogen werden kann, bedeutet einen riesigen Wirkungsgradgewinn“, so Christian Rosin, in dessen Kraftwerk in diesem Jahr auch 90 Jahre Energiegewinnung auf Braunkohlebasis am Standort Lippendorf thematisiert werden.

Unter anderem wird es am Vorabend vom Tag des offenen Werktores eine kleine interne Jubiläumsveranstaltung geben. „Ich bin überzeugt davon, dass wir mindestens die 100 voll machen werden“, so der Kraftwerksleiter.

Von Roger Dietze

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