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Borna Kreisverkehr zwischen Borna und Kitzscher nimmt Gestalt an
Region Borna Kreisverkehr zwischen Borna und Kitzscher nimmt Gestalt an
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07:00 06.08.2017
Der Baggerfahrer der Firma HSE füllt und verdämmt Sand in einer Sickermulde am Rande des neuen Kreisverkehrs. Quelle: Jens Paul Taubert
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Borna/Kitzscher

Zum Ende des Monats soll der Schlängelbehelfskurs auf der Bundesstraße 176 bei Dittmannsdorf Geschichte sein. Dann ist die Teilfreigabe des im Bau befindlichen Kreisverkehrs vorgesehen, kündigt Pressesprecherin Isabel Siebert vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Dresden an. Die Straßenverkehrsbehörde meldet die aktuelle halbseitige Sperrung momentan sogar nur bis 18. August.

Was bedeutet, dass dann drei der vier Fahrbahnen zum und vom Kreisel genutzt werden können. Das sind die beiden Stränge der B 176 sowie die Ortsverbindungsstraße – die im Vorjahr fertiggestellte, aber eben noch nicht komplett befahrbare Strecke über den Lerchenberg nach Borna (Geschwister-Scholl-Straße). Noch nicht fertig ist dann der Abzweig der Staatsstraße 50 in Richtung Dittmannsdorf/Kitzscher, sodass dieser länger gesperrt bleibt. Nach seiner Asphaltierung und Anbindung kann dieser Ast voraussichtlich Ende September für den Verkehr freigegeben werden, informiert Siebert.

Der Baustart für den Kreisverkehr hatte sich mehrfach verzögert. In der zweiten Novemberhälfte 2016 war schließlich begonnen worden, die Baustraße sowie die derzeit genutzte Behelfsumfahrung der Baustelle zu planieren. Nach einer Pause über den Jahreswechsel sowie den Vorbereitungsabschluss ging es dann am 10. April richtig los. Der Kreisverkehr hat einen Außendurchmesser von 40 Metern, bei der Insel in der Mitte beträgt der Durchmesser 26 Meter. Der umlaufende Geh- und Radweg hat eine Breite von 2,50 Meter. Es gibt Fahrbahnteiler (kleine Inseln) als Querungshilfen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 900 000 Euro, wobei den Großteil der Bund zahlt, so Isabel Siebert. Sachsen ist mit circa 180 000 Euro dabei. Auf die Stadt Kitzscher entfallen etwa 240 000 Euro, von denen der Freistaat 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten fördert.

Von Olaf Krenz

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