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Borna Krimsekt für Pegauer Bauamtsleiter
Region Borna Krimsekt für Pegauer Bauamtsleiter
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19:08 24.07.2018
Pegauer Senioren, die zu den Stammgästen des Stadtbades gehören, haben mit Hilfe von Horst Wiligalla (v. r.) Bauamtsleiter Gunther Grothe für sein Engagement bei der Sanierung der Freizeitanlage gewürdigt. Quelle: Hans-Hermann Koch
Pegau

Seit der Wiedereröffnung des Pegauer Stadtbades haben die Besucherzahlen ordentlich Fahrt aufgenommen. Das ist natürlich zum einen dem fantastischen Sommerferien-Supersommer geschuldet. Andererseits sucht die Anlage, die 2019 wie der Karneval in der Elsterstadt 55 Jahre alt wird, mit ihren Ausmaßen und Möglichkeiten im weiten Umkreis ihresgleichen.

Besucherfreundliche Öffnungszeiten

Was auch Gäste aus dem benachbarten Sachsen-Anhalt anzieht. An einem Tag hat Badbetreiber Jörg Wiltschko allein 170 Besucher aus Zeitz gezählt. Die ebenso wegen der Öffnungszeit ab 10 Uhr nach Pegau kommen. Zu Hause werde offensichtlich länger geschlafen, da werde erst Mittag aufgeschlossen.

Die frühe Beginn kommt auch Pegauer Senioren zugute. Es ist mittlerweile über ein gutes Dutzend älterer Damen und Herren, die im Tiefbrunnenwasser des 50-Meter-Beckens Bahn für Bahn ziehen und sich so ihren Gesundheitsbonus nehmen. Als es in den Jahren zuvor geheißen hatte „Hochwasserschäden – das Bad muss von Grund auf saniert werden“, war ihr Bangen groß gewesen. „Ein Sommer ohne Bad? Unmöglich!“, hatten sie gesagt.

Sanierung in der Winterpause

„Unmöglich“, meinte auch Bauamtsleiter Gunther Grothe. „Wir schaffen das in der Winterpause! Es muss nur alles ein bisschen passen.“ Seinen Optimismus hatten nicht viele geteilt. Nach gutem Start passte nicht alles, der Winter zeigte im März seine eiskalte Schulter, sodass es einen Verzug von gut einem Monat gab. Doch am 23. Juni, eine Woche vor den Sommerferien, konnte mit einem Badfest der vordere Teil mit dem tiefen Becken freigegeben werden. Einige Tage später folgte der Nichtschwimmerbereich.

Der Nichtschwimmerbereich im Pegauer Stadtbad erfreut sich wieder wachsender Beliebtheit. Quelle: Mathias Bierende

Eine Anerkennung dafür ließen die Seniorenschwimmer nun Gunther Grothe aussprechen. Das übernahm für sie Horst Wiligalla, ehemals Stadtrat und stellvertretender Bürgermeister. Grothe freute sich über die nette Geste, Blumen und eine Flasche Krimsekt.

Planschbecken wird noch gebaut

Zurzeit wird noch am Pumpenhaus gearbeitet, und auf den Liegeflächen muss das Gras wachsen. In der nächsten Badesaison soll auch wieder das Planschbecken für die kleinsten Pegauer in der Ecke zwischen den Bäumen und dem Spielplatz zur Verfügung stehen. Der Imbiss mit neuem Betreiber, die Volleyballplätze des VC 68 Pegau, die Zeltmöglichkeiten und der große Parkplatz mit den schattigen Wiesen auf der anderen Seite tragen mit den recht moderaten Eintrittspreisen ebenso zur Attraktivität des Stadtbades bei.

Von Hans-Hermann Koch

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