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Krippe: Helios könnte wieder ins Spiel kommen

Krippe: Helios könnte wieder ins Spiel kommen

Unmittelbar vor der Stadtratssitzung, auf der es heute um den Neubau einer Kinderkrippe gehen soll, kommen Alternativen für das Projekt in der Pawlowstraße ins Gespräch.

Borna. Dazu gehört die Wiederbelebung der Zusammenarbeit mit der Heliosklinik, die bis zur Ablehnung eines Krippenneubaus in der früheren Schwesternschule durch das Landesjugendamt Chemnitz als Standort einer neuen Kindereinrichtung vorgesehen war.

Zumindest ein Teil der Stadträte, die heute, 18 Uhr, im Goldenen Stern bei einer Sondersitzung über die Vergabe von 689 000 Euro an einen Investor zur Errichtung einer neuen Kinderkrippe mit 60 Plätze befinden sollen, ist mehr oder weniger auf der Palme. Grund dafür ist das Schreiben des Geschäftsführers der Bornaer Haus- und Grundstücksservice (BHGS) GmbH, Michael Niessen, an Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke), in dem dem Stadtrat vorgeworfen wird, er sei "unqualifiziert" und wolle das Projekt "torpedieren" (die LVZ berichtete). Tenor bei Teilen des Stadtrates: Das Schreiben ist eine Frechheit, und wenn ein Investor ein Millionen-Projekt umsetzen darf, kann er die Stadträte nicht wie Bittsteller behandeln. Niessen hatte in seinem Brief auch erklärt, dass es ihm schwer falle, vor den Stadträten zu erscheinen.

Immerhin denken Teile des Stadtrates über Alternativen zum 1,7 Millionen Euro teuren Bau einer Kinderkrippe auf dem Grundstück in der Pawlowstraße nach, das die BHGS auch an die Stadtverwaltung verkaufen würde, was nach Angaben von Oberbürgermeisterin Luedtke allerdings Mehrkosten auf seiten der Stadt von etwa 100 000 Euro zur Konsequenz hätte. So gilt die Wiedereinbeziehung der Heliosklinik bei der Umsetzung des Krippenprojekts als denkbar. Ursprüngliche Pläne, dort eine Kindereinrichtung zu schaffen, waren am Veto des Landesjugendamtes gescheitert, das wegen der dort hin und wieder landenden Rettungshubschrauber eine zu hohe Lärmbelästigung der Krippenkinder fürchtete. Konkret wird über die Umwandlung des ehemaligen Frühchenhauses im Krankenhaus in eine Krippe nachgedacht.

Und es gibt außerdem weitere Alternativ-Überlegungen. So haben die den fraktionslosen Stadträte Brigitta Ast und Sebastian Stieler, die beide für die Freien Wähler Borna (FWB) im Stadtrat sitzen, einen Beschlussantrag erarbeitet, demzufolge Oberbürgermeisterin Luedtke beauftragt werden soll, eine neue Krippe auf stadteigenen Immobilien zu errichten, durch eine Neubau oder auch in Containerbauweise. Bis spätestens zur Stadtratssitzung im April soll die Oberbürgermeisterin dem Stadtrat dann eine entsprechende Beschlussvorlage mit der wirtschaftlichsten Variante präsentieren.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.01.2014

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