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Kunden zapfen täglich 100 Liter Milch

Kunden zapfen täglich 100 Liter Milch

Seit der erste Milchautomat des Landkreises in Kitzen vor einer Woche eröffnet wurde, geben sich die Kunden hier sozusagen die Flaschen in die Hand. Fährt ein Kunde mit seinen abgefüllten Flaschen vom Hof der Agrarprodukte Kitzen, kommt schon gleich der nächste.

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Thomas Rößner (l.), Stephan Viehweg (M.) und Nicole Kunze vor dem ersten und einzigen Milch-Automaten des Landkreises.

Quelle: Frank Schmidt

Pegau/Kitzen. Mit diesem Ansturm haben die beiden Vorstände Thomas Rößner und Hans-Uwe Heilmann nicht gerechnet. "Wir sind davon ausgegangen, dass so etwa 30 Liter jeden Tag verkauft werden", sagt Heilmann. Doch da hat er sich deutlich verkalkuliert. Stattdessen sind es mehr als 100 Liter, die jeden Tag am Automaten gezapft werden.

Schon zur Eröffnung kamen unzählige Besucher, die nicht nur wissen wollten, wie der Abfüll-Automat funktioniert, sondern sich auch in den Kuhställen umgesehen haben. "Eigentlich wollten wir mit der Milchstation Werbung für unseren Betrieb und auch für die Landwirtschaft machen", sagt Rößner. Dass die Aktion so eingeschlagen habe, hätte er nicht für möglich gehalten.

Zweimal 50 Liter passen in den Automaten, der von 5 bis 22 Uhr zugänglich ist. Bei der Nachfrage heißt das, dass er zweimal am Tag aufgefüllt werden muss. Die Milch kommt direkt von den Milchkühen, sie wird lediglich auf ihrem Weg zur Abfüllstation der sogenannten Sturzkühlung unterzogen, also innerhalb kurzer Zeit auf vier Grad Celsius gekühlt.

Nach Aussage des Veterinäramtes ist der Automat der erste und bisher einzige im Landkreis. Dass er direkt am Standort der Agrarprodukte Kitzen steht, ist eine Auflage, die der landwirtschaftliche Betrieb erfüllen muss. "Wir müssen sicherstellen, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird", begründet Heilmann. Nun überlegen er und Rößner, ob eine solche "Milch-Tankstelle" nicht auch für den zweiten Standort in Großzschocher geeignet wäre. Ohnehin soll bis zum Jahr 2017 die komplette Milchproduktion auf das dortige Gelände verlagert werden, in Kitzen verbleiben dann die Kälber.

Die Kunden, die sich in Kitzen ihre frische Milch holen, kommen nicht nur aus dem Ort selbst, sondern auch aus Zwenkau, Neukieritzsch und Nachbarorten. Selbst bis nach Grünau hat sich das Angebot schon herumgesprochen. Ein Liter Milch kostet einen Euro, die Flaschen sind vor Ort erhältlich und kosten 50 Cent. Dafür gibt es eine Kasse des Vertrauens, doch der Automat arbeitet nur gegen Bares.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.07.2015
Julia Tonne

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