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Borna LKA-Einsatz in Borna: Behörde schweigt noch zum Hintergrund
Region Borna LKA-Einsatz in Borna: Behörde schweigt noch zum Hintergrund
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16:38 06.03.2018
Polizeibeamte im Einsatz. (Symbolfoto) Quelle: dpa
Borna

Hubschraubergeräusche und Polizeibeamte in Schutz- und Einsatzmontur sorgten seit Mittwochabend und am Donnerstag in Borna für Aufsehen und Verunsicherung. Ein Hubschrauber des Landeskriminalamtes (LKA) kreiste hauptsächlich über der westlichen Peripherie der Stadt. Die Polizei hatte mit mehreren Einsatzfahrzeugen und zahlreichen Beamten auf einem Gelände neben dem Recyclinghof an der Straße zwischen Borna und Deutzen Stellung bezogen. Augenzeugen zufolge suchte die Hubschrauberbesatzung vor allem das Gelände zwischen dem Speicher Lobstädt und Borna und entlang des Dammes des Speichers Borna (Adria) ab.

Tom Bernhardt, Sprecher des LKA-Sachsen, bestätigte der LVZ, dass es sich um einen Einsatz des sächsischen Landeskriminalamtes handelt. Die sächsischen Polizisten würden dabei von Kollegen der Polizeidirektion Leipzig und speziell des Reviers Borna unterstützt. Zum Grund des Einsatzes hüllte sich der LKA-Sprecher allerdings in Schweigen. Solange der Einsatz laufe, gebe es aus ermittlungstaktischen Gründen keine Auskünfte. Jemand, der von der Polizei gesucht werde, solle nicht in den Medien darüber lesen. Laut Bernhardt werde es erst nach Abschluss des Einsatzes eine Erklärung der Behörden geben, er rechne nicht vor Freitag damit.

Bernhardt trat jedoch Spekulationen entgegen, die am Donnerstag bereits die Runde machten. Es bestehe keine Gefahr für die Öffentlichkeit, es werde weder nach einem Kinderschänder gesucht, noch gehe es um Terrorgefahr. Auch den Verdacht eines Ausbruchs aus dem Jugendgefängnis in Regis-Breitingen verneinte der LKA-Sprecher. Am Nachmittag zogen sich erste Teile der Einsatzkräfte von dem Gelände an der S50 zurück.

Von André Neumann

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