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Borna Landkreis Leipzig will Wege für flächendeckende Elektromobilität ebnen
Region Borna Landkreis Leipzig will Wege für flächendeckende Elektromobilität ebnen
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14:20 02.03.2017
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Borna

Das Thema Elektromobilität ist für viele noch leise Zukunftsmusik. Der Landkreis Leipzig will die Entwicklung vorantreiben, sieht sich als Motivator, Ideengeber und Unterstützer für Bürger, Unternehmen, Kommunen und viele andere potenzielle Nutzer. Eins der drei großen Projekte, an denen zur Zeit im Landratsamt mit Hochdruck gearbeitet wird, beschäftigt sich damit, wie der Ausbau aktiviert werden kann. Seit dem vergangenen Jahr wird ein Konzept erarbeitet, um zukunftsfähige infrastrukturelle Voraussetzungen zu schaffen.

Nach eingehenden Analysen über die gesamte Region konnten am Dienstagabend im Landratsamt erste Zwischenergebnisse präsentiert werden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung mit dem Titel „Spruchreif – Kreisentwicklung 2017: Elektromobil quer durch den Landkreis“ stand eine Standortdiskussion für Ladestationen. Erste Ergebnisse wurden den Teilnehmern des Workshops – unter anderem potenziellen Interessenten, Vertretern der Kommunen sowie Mitarbeitern von Versorgungsdienstleistern – im Plenum vorgestellt. Probleme und Ideen wurden benannt und diskutiert. „Der Workshop und die Ideen sind wichtig für die konzeptionelle Phase“, betonte Landrat Henry Graichen (CDU) zu Beginn der Veranstaltung.

Und der Input kam. Ein einheitliches Betreibermodell für die Region zu finden, ist nicht leicht. „Der Landkreis wird mit dem Konzept allen Kommunen, Unternehmen und Interessierten eine Orientierung mit auf den Weg geben, an welchen Plätzen die Installation öffentlicher und halböffentlicher Stationen für die Zukunft sinnträchtig ist. Wir geben an dieser Stelle Vorschläge und Handlungsempfehlungen“, sagt Isabella Peißker, beim Landkreis für die Kreisentwicklung zuständig. Das heißt, dass rein theoretisch viele Versorger ihre Finger im Spiel haben könnten. Damit Nutzer von E-Mobilen problemlos alle Säulen anfahren können, sollte aber frühzeitig eine Einigung gefunden werden. „Das ist für den gesamten Landkreis wichtig und da arbeiten wir natürlich auch dran“, beschwichtigt Peißker, die sich freut, dass der Workshop so gut angenommen wurde.

„Alle Interessenten und Akteure, die da waren, wissen – es ist ein wichtiges Thema für die Zukunft, dass jeden betreffen wird, egal ob im dienstlichen oder privaten Leben. Elektromobilität ist die Zukunft, jedoch ist manchen bisher nicht ganz klar, wie es für ihn selbst umsetz- und finanzierbar ist“ betont sie. Deshalb seien Veranstaltungen wie diese wichtig. „Es geht nicht nur darum, Input zu geben, sondern auch zum Austausch untereinander zu motivieren“, erläutert sie. An einigen Stellen im Landkreis sei Elektromobilität bereits sichtbar, aber es bestehe auf jeden Fall Mehrbedarf, „auch damit wir den Anschluss nicht verpassen“, so Peißker. Deshalb gehe es darum, aufzuklären und Anreize zu setzen. „Besonders für Unternehmen und Einrichtungen im Landkreis, die über Fuhrparks verfügen“. Hierzu zählen unter anderem der öffentliche Personennahverkehr, die Abfallentsorger, aber auch eine Reihe von Unternehmen, zum Beispiel in der ambulanten Pflege. „Vor allem da sehen wir Potenziale und Chancen und da wollen wir ran“, betont die Projektverantwortliche.

Von Nathalie Helene Rippich

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