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Borna Landwirtschaftsbetrieb Kitzscherpräsentiert beliebte Kartoffelsorten
Region Borna Landwirtschaftsbetrieb Kitzscherpräsentiert beliebte Kartoffelsorten
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14:00 19.05.2015
Geschäftsführer Martin Landgraf (l.) präsentierte gemeinsam mit Landwirt André Kunze Zwiebeln und Kartoffeln den Verbrauchern. Quelle: Nicole

Bereits ab 9 Uhr war der Parkplatz in der Steinbacher Straße gefüllt. Die Pflanzenfreunde eroberten die große Halle. Wie bereits in den vergangenen Jahren deckten sich die 500 Gäste mit den verschiedensten Sorten ein. "Wir öffnen immer von 9 bis 12 Uhr. Wir haben es auch schon einmal länger versucht, aber ab 11 Uhr ebbt es dann zusehens ab. Wir sagen immer, die Leute müssen pünktlich zum Mittag zu Hause sein und noch Kartoffeln kochen", schmunzelt der smarte Geschäftsführer und packt beim Kartoffelverkauf mit an. "Ich komme jedes Jahr hier her um mich mit Pflanzkartoffeln einzudecken. Denn die Qualität hier ist einfach sehr gut, man trifft Bekannte, kann sich austauschen und Tipps und Tricks zum richtigen Anbau einholen", schwärmt der Neukieritzscher Günter Lösche, in dessen Einkaufskorb sich die Sorten Quarta und Solist befanden. "Dietmar Mühlberg von der Röthaer Außenstelle des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie berät die Besucher fachmännisch in Sachen Kartoffeln und Co. Aber auch unser Pflanzbauleiter und Lagerhausleiter steht den Hobbygärtnern mit Rat und Tat zur Seite", informiert Landgraf. 35 Mitarbeiter kümmern sich tagtäglich um den Anbau rund um die Kartoffel. Neben Kartoffeln und Zwiebeln wurde auch in diesem Jahr Milch von der Kohrener Landmolkerei angeboten. "Dafür haben wir uns entschieden, weil wir gern regionale Produkte an den Kunden bringen möchten. Und unser Gras und Mais wird von diesen Kühen gefressen und kommt dann sozusagen als Endprodukt wieder raus"; erklärt Landgraf, der sich freut dass der Betrieb in diesem Jahr eine keimruhige Sorte namens Wendy anbieten konnte.

"Es gibt wieder einige Leute, die ihre Kartoffeln einkellern möchten. Dadurch, dass es aber für den Endverbraucher kein freiverkäufliches Keimhemmungsmittel mehr gibt, ist unsere Wendy eine sehr gute Alternative."

Die Leipzigerin Manja Schreiber war ebenfalls am Samstag zugegen. "Wir sind heute das erste Mal hier. Wir haben davon in der Zeitung gelesen." Sie und ihre Familie wollen sich beraten lassen und sich anschließend für die richtige Pflanzkartoffel entscheiden.

"Wir haben einen Garten, aber noch nie Kartoffeln selbst angebaut. Ich habe aber gehört, dass dies nicht allzu schwierig sein soll, deshalb wollen wir es einmal ausprobieren", so die Messestädterin.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.03.2015
Nicole Rathge-Scholz

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