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Borna Laubenbrand in Röthas "Erholung"
Region Borna Laubenbrand in Röthas "Erholung"
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17:00 24.06.2010
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. In der Nacht zu Donnerstag hat es dort erneut gebrannt – eine Laube wurde komplett von den Flammen vernichtet. Unter den Pächtern geht die Angst um, wen es als nächsten treffen könnte.

Krisenstimmung Donnerstag Vormittag in den Parzellen 90 bis 92: Die Leute vom Columbusverein haben dort seit drei Jahren geschuftet, um die verlassenen Gärten herzurichten. „Gestern haben wir noch das Hochbeet mit Kürbispflanzen bepflanzt", ärgert sich Vorarbeiter Harald Schmidt. Umsonst: Von dieser Arbeit ist nichts mehr zu sehen, von der benachbarten Laube nur verkohlte Trümmer. Seine Truppe ist echt sauer. „Wir müssen das alles aufräumen", ärgert sich eine der Frauen und prophezeit nichts Gutes.

Auch der Vereinsvorsitzende Konrad Pommer macht sich Sorgen. Gleich am Morgen hatte er die Hiobsbotschaft am Gartentor erhalten. Nicht die erste dieser Art: Unweit der betroffenen Parzelle liegen die kläglichen Reste einer anderen Laube. Erst Mitte Mai war sie abgebrannt. Und in einem dritten Garten brannte es im Vorjahr gleich zweimal. „Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu", sagt Pommer. An Zufälle will in Rötha niemand glauben. Irgendwer zündle – immer nachts.

Die Feuerwehr war gegen 22.30 Uhr alarmiert worden und sofort mit sechs Leuten in einem Löschfahrzeug ausgerückt. Die Holzlaube stand zu dieser Zeit in Flammen, berichtete Manuela Zacharias namens der Wehrleitung. Das Feuer wurde schnell gelöscht und danach routinemäßig Vorsorge getroffen. „Wir nutzen in diesen Fällen Schanzzeug, um die Glutnester auseinander zu ziehen", so Zacharias. Außerdem sei ein Einreißhaken für die Zwischenwände benutzt worden. Teile der triefend nassen Laube standen jedenfalls noch, als die Besatzung zum Unfall auf dem Markt gerufen wurde (siehe Bildmeldung oben). Dort waren nach dem Crash Absperrungen nötig, außerdem musste ausgelaufener Kraftstoff von der Straße entfernt werden.

4.29 Uhr allerdings wurden die Kameraden erneut in den Garten gerufen, wo die selbe Laube in Vollbrand stand. Eine Wiederentzündung sei unmöglich, waren sich die Beteiligten einig. Eine Brandstiftung also wahrscheinlich. Die Polizei steht noch am Anfang. Es werde in alle Richtungen ermittelt, hieß es gestern auf Anfrage im Revier Borna.

Seit dem Vorjahr gebe es auch viele Einbrüche, erzählt Pommer von einem weiteren Problem. Kein gutes Omen für die 102 Gärten der „Erholung".

Saskia Grätz

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