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Laufend die Entwicklung der Tagebauregion im Blick

Laufend die Entwicklung der Tagebauregion im Blick

Das erste Jubiläum kann 2015 kommen. Der 9. Bornaer Marathon jedenfalls ging am Sonnabend zur Zufriedenheit der Akteure und Organisatoren über die Strecke. Das Fazit der Läufer war einheitlich - "immer wieder gern".

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Das "Hauptfeld" beim Bornaer Marathon, die mit 26 Läufern größte Gruppe, wird von Fahrradbegleiterin Laura angeführt.

Quelle: Privat

Borna. Bei herrlichem Herbstwetter nahmen wieder mehr als 50 Laufverrückte den langen Kanten in Angriff. Der Bornaer Landschaftsmarathon ist eine beliebte Veranstaltung für Genussläufer, die ihn in verschieden schnellen sowie geführten Gruppen absolvieren. Die erste wurde diesmal bereits 9.30 Uhr losgeschickt. Die 74-jährige Sigrid Eichner und der 75-jährige Hans-Joachim Meyer, beide mit weit über 1500 Marathons unter ihren Füßen, hatten den Wunsch, etwas eher zu starten; kein Problem in Borna. Nach einem Jahr mit vielen Verletzungen war Eichner überglücklich, nach knapp sechs Stunden im Ziel zu sein.

Mit 26 Sportlern ging 10 Uhr das "Hauptfeld" auf die Strecke. Dabei war der letzte "Läufer der ersten Stunde", die 2006 schlug. Markus Drescher ist seit der Premiere dabei und immer wieder begeistert. Eine halbe Stunde später lief die dritte Gruppe los mit mehreren langjährigen Teilnehmern sowie dem ehemaligen Bornaer Helmut Polster. Er zeigte sich später sichtlich überrascht von der positiven Entwicklung der ehemaligen Bergbauregion. Die letzte Gruppe verließ 11 Uhr das Rudolf-Harbig-Stadion.

Die Läufergruppen wurden hervorragend von Fahrradbegleitern betreut. Nach zehn Kilometern trafen die Sportler in Neukirchen auf den Fanclub "Drescher". Seine Familie und Freunde begrüßen die Schar in jedem Jahr lautstark. Gerade die regelmäßigen Teilnehmer freuen sich hier immer wieder auf ein Schwätzchen. Ein Glühwein für die Radfahrer wird ebenfalls bereitgestellt.

Weiter führte der Kurs über Thräna nach Blumroda. Nach einer Umrundung der "Adria" hieß die nächste Richtung Kahnsdorf. Dort wartete in der Mittagssonne der Hainer See mit all seinen Reizen. Die Läufer wurden dann in Haubitz und im Wohngebiet "Grüne Harfe" in Borna-Witznitz lautstark begrüßt, ehe es zum Stadion zurückging. Einer nach dem anderen trudelte hier ein, geschafft, aber sichtlich fröhlich.

Die Bornaer Matthias Reymann und Martin Hain absolvierten ihren ersten Marathon, getreu dem Motto: "Fahr nicht fort, lauf am Ort". Die Streckenführung machte es möglich, dass beide von ihren Familien immer wieder neu motiviert werden konnten.

Angetan von der Art der Veranstaltung waren die Amerikaner Shannon und Jason Alaniz, die in der Nähe von Bayreuth stationiert sind. In Borna war sie erstmals vor ihm im Ziel. Beide wollen, bevor sie in die USA versetzt werden, noch etwas durch Deutschland reisen. Die auch englischsprachige Fahrradbegleitung brachte den beiden vor allem Sachsen nahe.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.11.2014
Jens Benndorf

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