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Borna Lebensgefühl in Jeans, T-Shirt und mit rotem Halstuch
Region Borna Lebensgefühl in Jeans, T-Shirt und mit rotem Halstuch
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14:27 19.05.2015
Die Deutzener Line-Dancer überzeugen beim vierten Country- und Linedance-Fest im Kulturpark Deutzen mit ihren Choreografien. Quelle: René Beuckert

"Wir sind zwölf Frauen, die Spaß an dieser Art Tanz gefunden gaben", erzählt die Leiterin Claudia Roth. Besonders die Countrymusik habe es ihnen angetan. Das Gehörte in Tanzschritte umzusetzen, sei nicht so einfach, erzählt die in Jeans und mit einem Tuch um den Hals bekleidete Tänzerin. "Wir haben eine einheitliche Tanztracht, mit der wir bei öffentlichen Veranstaltungen auftreten. Nur bei den Proben verzichten wir darauf."

Zweimal in der Woche treffen sich die Frauen, jeweils montags und mittwochs von 19.30 bis 21.30 Uhr im Freizeitzentrum der Grundschule. Der Tanz vermittle ihnen ein Lebensgefühl, meint Claudia Roth. Vor allem aber lieben sie die Gemeinschaft - und vermissen dabei einen männlichen Cowboy in ihren Reihen. Bisher habe noch kein Mann zu ihnen gefunden, um Linedance auszuprobieren. "Der Tanz ist lernbar, man muss nur ein Rhythmusgefühl mitbringen", erklärt sie und hat die Hoffnung nicht aufgegeben, einen Tänzer zu finden.

Das Country- und Linedancefest im Kulturpark Deutzen ist nicht der einzige Auftritt im Jahr. So führt die Gruppe Tänze zu verschiedenen Festen wie dem Stadtfest in Kitzscher oder auf dem Volksplatz in Borna auf. Auch bei den Haselbacher Westerntagen sind die Deutzener regelmäßig anzutreffen - wenn auch nur als Gäste. "Zu unserer eigenen Veranstaltung kommen viele befreundete Vereine, die ihren Spaß an den Darbietungen haben, so wie wir bei deren Festen oft daran teilnehmen."

Ulrike Burek ist seit Gründung des Deutzener Vereins dabei. "Ich bin über den Querdance zum Linedance gekommen", verrät sie. Bei dieser Tanzart fühle sie sich gut aufgehoben, obwohl das Einstudieren der einzelnen Counts, wie die Tanzschritte heißen, seine Zeit dauere. Über 50 Tänze beherrschen die Deutzener schon und jedes Jahr kommen mehr dazu. "Es ist die Gemeinschaft, die den Frauen gefällt", sagt Michaela Kargul. Auch sie ist von Anfang an mit dabei. Das Schöne an diesem Tanzstil sei, dass das Alter keine Rolle spiele. Hauptsache ist der Spaß bei den Auftritten.

Uwe Sobottka, der einen Westernhut aufgesetzt hatte, schaute den Tänzerinnen vergnüglich zu. "Auch meine Frau tanzt in der Gruppe und da mir diese Art zu Tanzen gefällt, bin ich gern als Zuschauer mitgekommen." René Beuckert

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.06.2014
René Beuckert

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