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Borna Leidenschaft für Lobstädt
Region Borna Leidenschaft für Lobstädt
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14:09 19.05.2015
Fühlt sich in Lobstädt im Garten wohl: Opernsänger Torsten Frisch aus München. Quelle: Thomas Kube

Ein Muss für den Opernsänger, der lange Jahre zum Ensemble des Münchner Theaters am Gärtnerplatz gehörte und der regelmäßig an der Musikalischen Komödie in Leipzig zu Gast ist. "Für mich ist das eine richtige Idylle", sagt Frisch in seinem Lobstädter Refugium. Kein Wunder, hat er dort unweit der ehemaligen Lobstädter Brikettfabrik die wohl schönsten Zeiten seiner Kindheit zugebracht.

Frisch kam vor 51 Jahren im damals neuen Bornaer Kreiskrankenhaus zur Welt. Er wuchs in Engelsdorf und Leipzig-Gohlis auf. Später folgten dann Armee und das Studium an der Musikhochschule, beides ebenfalls in Leipzig, bevor er für drei Jahre ans Opernstudio der Komischen Oper Berlin ging. Mitte der 90er Jahre verschlug es den Bariton, der mit seinem Erscheinen jeden Raum ausfüllt, dann in die bayerische Landeshauptstadt. Über all die Jahre aber gab es eine Konstante in seine Leben: das großelterliche Haus in Lobstädt. Daran hat der Sänger, der auch regelmäßig auf dem Bildschirm zu sehen ist, nur die allerbesten Erinnerungen.

"Wenn ich als Kind dorthin kam, wurde dort immer gut und reichlich gegessen." Für den Künstler, der nicht nur mit Leidenschaft isst, sondern auch mit Begeisterung in der Küche am Herd steht, ein ebenso wichtiger Bestandteil seiner Kindheitserinnerungen wie der Garten hinter dem Lobstädter Haus. Dort war Frisch gern, und dort ist er gern. Und es gefällt ihm, mit dem Moped an die Kahnsdorfer Lagune zu fahren oder auch durch den Ort zu joggen. Ein Abstecher nach Borna zu einer Runde Tennis oder auf ein Eis, gern auch mit seiner besseren Hälfte Ulli, gehört für den Mann, der von seiner Münchner Wohnung aus in einer Stunde in schönen Tirol ist, zum erholsamen Feriendasein ebenso dazu wie ein Abstecher nach Leipzig und Engelsdorf, wo seine Eltern zu Hause sind.

Heute verlässt Torsten Frisch sein persönliches Urlaubsparadies in Lobstädt allerdings. Mit seiner Freundin fährt er auf die Insel Rügen. Das macht er jedes Jahr - freilich immer erst dann, wenn er zuvor in Lobstädt ausreichend Kraft getankt hat. Und für Lobstädter dürfte kein ganz schlechtes Gefühl sein, wenn ihr Ort in Sachen Urlaub in einem Atemzug mit der Ostseeinsel Rügen genannt wird.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.08.2014
Nikos Natsidis

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