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Leistung und Spaß beim Eulaer Adventslauf

Leistung und Spaß beim Eulaer Adventslauf

Überaus guten Zuspruch fand der 9. Eulaer Adventslauf am Sonntag. Nach dem Rekord von 577 Sportlern beim Meldeschluss am Donnerstag erreichten 572 Teilnehmer das Ziel.

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Start zum Drei-Kilometer-Lauf: Max Roßbach (M., Nr. 112) von der TSG Markkleeberg zieht gleich an die Spitze. Nach 9:12 Minuten gewinnt er zum dritten Mal in Folge. Der Leipziger Robert Jenkins (vorn, 2. v. l., Nr. 63) wird Dritter.

Quelle: Wolfgang Riedel

Eula. Weiterer positiver Aspekt: Der für die Veranstaltung fast typische Regen blieb aus. Das Organisationsteam des SV Eula um Gerald Förster und Andreas Michalk bot schon traditionell am 2. Advent einen 400-Meter-Bambinilauf, Crossläufe über drei und neun Kilometer sowie eine Nordic-Walking-Tour über fünf Kilometer an.

Nachdem die Steppkes ihre Strecke mit dem Weihnachtsmann absolviert hatten, traten die 234 Akteure für den langen Kanten im Start- und Zielbereich des Kesselshainer Sportplatzes an. Mit reichlich Hüpf-, Streck- und Dehnübungen hatte sich zuvor ein Läuferquartett um die 17-jährige Nancy Steinert erwärmt. "Ich laufe zum zweiten Mal mit. Sonst sind Tennis und Reiten meine Sportarten", sagte die Bornaerin, bevor sie kräftig losflitzte. Der 9-km-Kurs führte an der Ortslage Haubitz, am Stausee Witznitz und am Gewässer "Lache" vorbei und rund um das "Rote Meer" wieder zurück. Nach 29 Minuten und 49 Sekunden lief als Erster Marc Werner (Altersklasse M35, LFV Oberholz) vor Sven Richter (M20, SC DHfK Leipzig) und Lars Krause (M40, TSV Grimma) über die Linie.

Der 59-jährige Gerd Bauer vom ASV Wintersdorf sprintete als 121. ins Ziel. In der Altersklasse M55 wurde der Thüringer Fünfter. "Wenn ich wegen einer Gasleitungshavarie in Markkleeberg in der vergangenen Nacht nicht durchweg im Einsatz gewesen wäre, hätte ich ganz gewiss noch besser abgeschnitten", war sich der Baggerführer eines Tiefbauunternehmens sicher. Dann ließ er sich erst einmal bei einem Energiedrink eine große Bockwurst vom Tresenteam um Elke Michalk schmecken. Eine beachtliche Laufleistung legte auch der 63-jährige Leichtathlet Wolfram Neumann an den Tag. "Ich überholte einige Mitläufer und sprintete dann noch eine ziemliche Länge hin zum Ziel", betonte der engagierte Senior der Sportfreunde Neukieritzsch. Dabei blickte er auf seine Urkunde, die ihm mit einer Zeit von 39:37 Minuten den 31. Rang bescheinigte.

Laute Trompetenklänge vom Bläserquartett um Lars Berger signalisierten auch den Start der 195 Teilnehmer über 3km. Der 13-jährige Fußballer Yannick Himmel vom SV Germania Mölbis bewies mit dem Zieleinlauf nach 12:58 Minuten, dass er nicht nur ein verwegener Torjäger ist, sondern selbst routinierten Läufern davonflitzen kann - Platz 28 für ihn. Den Sieg holte sich zum dritten Mal in Folge Max Roßbach (M20, TSG Markkleeberg). In 9:12 Minuten war er 45 Sekunden schneller als Fußball-Keeper Roy Wunderlich (SV Eula), Dritter wurde Robert Jenkins aus Leipzig.

Indes tourten die 88 Nordic-Walking-Sportler bis zur großen Wendeschleife in der Nähe von Haubitz. "Wir tippelten ganz locker los, genossen dabei auf dieser neuen Nordic-Walking-Piste das beschauliche Naturell und schwangen dabei ganz vergnügt unsere Stöcke", erzählte Karin Lehmann. Die 65-jährige Bornaerin schätzt den gesundheitlichen Wert dieser Laufaktionen genauso hoch ein wie ihre Freundin Ingrid Ludwig. Nach der Rückkehr in die Turnhalle genossen sie Glühwein und Bockwurst.

Zu den jüngsten Läufern, die gerade vom Weihnachtsmann mit freudestrahlenden Augen ihre Urkunden erhielten, gehörte Paula Schuster aus Borna. Mutter Manuela erzählte: "Ich bin mit meiner Tochter die 3 km gelaufen. Letztlich kam es uns nicht auf eine gute Platzierung an, sondern wir wollten ganz einfach nur an diesem tollen Sportevent im Landkreis teilnehmen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.12.2014
Wolfgang Riedel

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