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Lekkerland kommt und bringt vor allem eigene Leute mit

Lekkerland kommt und bringt vor allem eigene Leute mit

Das Großhandelsunternehmen Lekkerland will sich im nächsten Jahr in Borna ansiedeln und bringt dazu weitgehend seine eigenen Mitarbeiter mit. Von den etwa 120 Arbeitsplätzen, die das Unternehmen hat, dürften nur wenige für Arbeitnehmer aus Borna und Umgebung frei werden.

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Bauarbeiten in der Geschwister-Scholl-Straße, mit denen die Ansiedlung von Lekkerland vorbereitet wird.

Quelle: Thomas Kube

Borna. "Wir legen großen Wert darauf, dass möglichst viele Kolleginnen und Kollegen von unserem bisherigen Standort Hartmannsdorf mit umziehen", erklärt Lekkerland-Vizegeschäftsführer Ralph Dreger. "An unserem neuen Standort setzen wir auf die Erfahrungen und das Know-how unserer eingearbeiteten Mitarbeiter."

Das Unternehmen, das hauptsächlich Tankstellen beliefert, investiert zehn Millionen Euro in seinen Neubau im Gewerbegebiet Borna-Ost. Der soll im nächsten Jahr fertig sein. Zumindest ist das so geplant. Denn bisher ist noch kein Vertrag zwischen der Stadt und der Firma unterschrieben. "Wir sind aktuell noch in der Planungs- und Vorbereitungsphase", sagt Lekkerland-Mann Dreger weiter auf Anfrage. Wie berichtet, muss auf dem Areal eine Zufahrt gebaut werden. Außerdem müssen Abwasser-, Regenwasser- und Trinkwasserleitungen verlegt werden. Vorbereitende Arbeiten haben begonnen.

Aus 15 Logistikzentren bundesweit liefert die Firma in der Hauptsache verpackte Lebensmittel, Tabakwaren sowie Telekommunikationszubehör an Kioske und Tankstellen. Weil es keine Expansionsmöglichkeiten in Hartmannsdorf mehr gibt, habe sich die Firma für die Verlagerung ihres Logistikzentrums nach Borna entschieden, sagt Dreger. Ausschlaggebend für die Umsiedlung nach Borna seien vor allem die räumliche Nähe zu anderen Logistikzentren - das einzige in Sachsen liegt in Chem- nitz - sowie die gute Verkehrsanbindung. Der neue Standort in Borna sei gut zwischen Berlin und Chemnitz gelegen. Eröffnet werden soll das Logistikunternehmen Ende nächsten Jahres.

Damit es so weit kommen kann, dafür muss auch der Stadtrat sorgen. Das Gremium kommt deshalb morgen Abend zu einer Sondersitzung zusammen. Im Ratssaal geht es dabei ab 19 Uhr um die Anpassung des Bebauungsplanes für das Areal des Gewerbegebiets Borna-Ost, sagte Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke).

Dafür ist Lekkerland bisher der einzige Interessent. Dessen avisierte Niederlassung dort gebe aber Hoffnung, so die Rathauschefin weiter dazu. Erfahrungsgemäß locke ein Investor weitere an. Ausreichend Gewerbefläche dafür gebe es jedenfalls.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.09.2014
Krysta Brown

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