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Borna Lichtfest im Leipziger Südraum
Region Borna Lichtfest im Leipziger Südraum
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11:55 08.03.2018
Das Lichtfest in Leipzig. Quelle: dpa
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Borna

Wenn alles klappt, wird der Leipziger Südraum leuchten. Zumindest herausragende Bauwerke und Landmarken. Das jedenfalls plant der Förderverein zum Aufbau eines Dokumentationszentrums Industriekulturlandschaft Mitteldeutschlands. „Das wäre dann ein regionales Lichtfest“, sagt Vereinschef Walter Christian Steinbach mit Blick auf die Veranstaltung, mit der seit dem Jahr 2009 in Leipzig an die entscheidende Wende-Demonstration am 9. Oktober 1989 erinnert wird.

Die Hochhalde Trages könnte ebenfalls erleuchten. Quelle: André Neumann

Der Verein mit dem Gründungsjahr 2015, der aktuell etwa 30 Mitglieder zählt, will auf diese Weise die Veränderungen zwischen dem Süden der Großstadt und Borna, als auch im Bornaer Revier, sichtbar machen. Gedacht sei an vielleicht zehn Landmarken, die mittels LED-Beleuchtung gleichzeitig oder auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten erstrahlen sollen. Dabei könnten verschiedene Objekte wie der Bergbau-Technik-Park an der Autobahn 38 oder die Bistumshöhe ebenso erleuchtet werden wie der Aussichtsturm auf der Hochhalde Trages oder der Vergnügungspark Belantis.

Zum Lichtfest oder zur Sieben-Seen-Wanderung

Inwieweit die Lichtinstallationen parallel zum traditionellen Lichtfest in Leipzig stattfinden oder unabhängig davon, sei noch unklar. Beides, macht der frühere Regierungspräsident deutlich, sei denkbar. Etwa die Beleuchtung von Landmarken während der alljährlichen Sieben-Seen-Wanderung Anfang Mai. Steinbach hat wegen des Lichtfests im Südraum bereits mit dem Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) gesprochen.

Wir verabschieden uns offiziell in die Winterpause. Wir kommen wieder, keine Frage, am 10.03.2018 sind wir mit einigen Überraschungen für die neue Saison wieder zurück. Glück Auf

Gepostet von Bergbau Technik Park Leipzig am Dienstag, 21. November 2017

Zudem könnte sich das Lichtfest jenseits der Großstadt prominenter Unterstützung erfreuen. Michael Fischer-Art, Allrounder und Künstler mit Wohnsitz im ehemaligen Maschinenhaus in der ehemaligen Brikettfabrik Witznitz, hat gegenüber dem Dokmitt-Vereinsvorsitzenden jedenfalls sein Interesse an der Sache zu Protokoll gegeben.

Verein dokumentiert Bergbaugeschichte

Dass das Lichtfest im Leipziger Land Besuchermassen mobilisiert wie in Leipzig, wo es in der Regel Besucherzahlen in fünfstelliger Höhe gibt, davon geht Steinbach nicht aus. Wohl aber davon, dass es auf diese Weise gelingt, den gravierenden Landschaftswandel in den letzten drei Jahrzehnten zu zeigen. Dessen Dokumentation und die Erinnerung an die frühere Industrielandschaft ist ohnehin die Kernaufgabe, die sich der Verein stellt. Es gehe darum, sowohl analog als auch digital an die Bergbaugeschichte zu erinnern, macht der frühere Röthaer Pfarrer und Gründer des Christlichen Umweltseminars Rötha (CUR) deutlich.

Mit riesigen Lichterketten südlich von Leipzig ist in diesem Jahr allerdings ist noch nicht zu rechnen. Steinbach rechnet damit, dass das erst im nächsten Jahr der Fall ist, wenn das Jubiläum 30 Jahre Wende und Mauerfall gefeiert wird.

Von Nikos Natsidis

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