Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Borna Lieder von Liebe und Frieden: Romantika erstmals im Stadtkulturhaus Borna
Region Borna Lieder von Liebe und Frieden: Romantika erstmals im Stadtkulturhaus Borna
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:56 15.11.2017
Musik fürs Herz. Die Röthaer Band Romantika um Sänger Pedro Dannenberg ist am Freitag erstmals im Stadtkulturhaus Borna zu erleben. Quelle: André Neumann
Borna

Handgemachte, ehrliche Rockmusik verspricht die aus Rötha stammende Band Romantika. Erstmals sind die Musiker um Sänger Pedro Dannenberg am Freitag im Bornaer Stadtkulturhaus zu erleben. Das Konzert trägt den Titel der im Mai erschienenen aktuellen CD „Auf anderen Wegen“.

Romantikas Sound ist angesiedelt zwischen Rock und Blues, manchmal mit etwas Pop gewürzt. Die Titel sind häufig Balladen, Geschichten vom Leben, die der Autor oft selbst erlebt und empfunden hat. „Von Liebe bis sozialkritisch“ möchte Dannenberg singen. So umschreibt er selbst den Inhalt der aktuellen CD, deren Stücke er mit seinen Musikerkollegen Thomas Schilde (Keyboard, Gesang), Patrick Rößner (Bass) und Ronald Ponert (Cajon) dem Bornaer Publikum präsentieren möchte. Die Instrumentierung ist bewusst gewählt, vor allem der Verzicht auf ein großes Schlagzeug. „Das wäre für unsere Musik einfach zu laut“, sagt Dannenberg, für den die Texte, die Botschaften der Songs im Vordergrund stehen. Und dessen Musik in Borna offenbar gut ankommt. 2016 gewann er als Solist das 1. Liederspektakel von LVZ und Leipziger Volksbank auf dem Bornaer Marktplatz.

„Wollen Menschen zusammenführen“

„Wir singen von Liebe und Frieden“, sagt der Sänger. Das mag ziemlich pathetisch klingen, ist aber Romantikas Rezept gegen Wirrungen der heutigen Zeit, in der sich die Menschen immer weiter auseinander bewegen, wie Dannenberg bedauert: „Alt gegen jung, links gegen rechts, oben gegen unten. Wir wollen in unserem Konzert die Menschen zusammenführen.“

Im Konzert am Freitag hören die Besucher überwiegend deutschsprachige Musik. Neben den Liedern von „Auf anderen Wegen“ wird Romantika auch schon einige Songs vorstellen, die erst im kommenden Frühjahr auf dem nächsten Tonträger erscheinen werden. Auch dabei greift Pedro Dannenberg wieder tief in die eigene Gefühls- und Erfahrungskiste. „Kinder jener Zeit“ erzählt von der verloren gehenden Unbeschwertheit aus Kindertagen. In „Bilder im Kopf“ grübelt er über die äußerlichen Veränderungen, die ein Mensch im Laufe der Zeit durchmacht. In „Der Mensch“ denkt der Autor darüber nach, wie wir uns auf dieser unserer Erde bewegen. Hinzu kommen einige wenige fremde Titel, wobei Romantika sich auch da vorwiegend bei deutschsprachigen Zeitgenossen bedient. Ein englischsprachiger Klassiker allerdings fehlt bei keinem Romantika-Auftritt: Knockin’ on heaven’s door, der legendäre Klassiker von Bob Dylan aus dem Jahre 1973.

Gründung der Band 2013

Ganz so groß ist die Bühnenerfahrung von Romantika freilich noch nicht. Die Band feiert im kommenden Jahr ihren fünften Geburtstag. Ihre Gründung 2013 geht zurück auf ein Benefizkonzert für die Unterstützung von Eltern krebskranker Kinder, das seitdem in jedem Jahr in Rötha stattfand und für den 5. Mai 2018 schon im Terminkalender der Band steht. Auch dahinter steckt eine dieser selbst erlebten, schicksalhaften Geschichten. Vielleicht erzählt Pedro Dannenberg während des Konzertes in Borna davon.

Romantika, 17. 11., Stadtkulturhaus Borna, Sachsenallee 47, Beginn: 20 Uhr. Eintrittskarten an allen bekannten Vorverkaufsstellen, Restkarten an der Abendkasse.

Von André Neumann

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Auf die Bahn lässt sich ebenso leicht schimpfen wie übers Wetter: Besonders unerfreulich ist es dann, wenn beide den Reisenden im Regen stehen lassen. Tobias Loß aus Dölitzsch setzt als Berufspendler auf die Mitteldeutsche Regiobahn – und sieht sich dennoch viel zu oft gezwungen, auf das Auto umzusteigen.

18.11.2017

Die Diplom-Sozialpädagogin Nadja Widera ist neue Sozialarbeiterin an der Oberschule Pegau. Unter anderem hilft sie bei Konflikten, Liebeskummer und anderen Schulsorgen, organisiert Projekte, ist Kummerkasten, Schnittstelle, Beraterin, Initiatorin, Vermittlerin. Nach dem Ablauf eines Jahres soll ihre Stelle weiter verlängert werden.

14.11.2017

Der sächsische Lutherweg ist an sich „fertig“. Dennoch soll die historische Strecke weiterentwickelt werden, sagt Manuela Kolster. Die studierte Historikerin aus Borna ist Lutherwegsmanagerin und denkt dabei an Bänke und Barrierefreiheit.

14.11.2017