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Borna Liegewiese mit Hängemattenlounge
Region Borna Liegewiese mit Hängemattenlounge
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17:01 19.05.2015
Sylvia Gerloff und Benjamin Bergt sind die Sieger des Studentenwettbewerbs zur Gestaltung des Freibadareals An der Wyhraaue. Sie schlagen die Schaffung eines Gewässers vor, das ganzjährig genutzt werden kann. Quelle: Nicole Rathge-Scholz

Die beiden Studenten des Studiengangs Landschaftsarchitektur und Umweltplanung sind die Sieger des Wettbewerbs um die Gestaltung ds Freibadareals, dessen Ergebnisse jetzt im Foyer des Stadtkulturhauses vorgestellt wurden.

Der Freibadverein hatte im letzten Jahr einen studentischen Ideenwettbewerb ausgelobt, um Möglichkeiten zur zukünftigen Nutzung als Naturbad zu finden (die LVZ berichtete). Unter Leitung von Prof. Dorothea Fischer-Leonhardt präsentierten die Teilnehmer jetzt ihre Entwürfe zur ganzjährigen Nutzung des Areals. Von dem Wettbewerb hätten auch die Studenten etwas gehabt, weil sie "neben den Lehrveranstaltungen und Vorlesungen erste praktische Erfahrungen sammeln" konnten, wie Fischer-Leonhardt sagte. Von den vier Zwei-Teams, die zunächst die Arbeit aufgenommen hatten, stellten jetzt drei ihre Vorschläge vor. Das vierte Team hatte den Abgabetermin nicht halten können.

"Ich finde es klasse, jungen Leuten die Chance zu geben, ihre Ideen vorzubringen. Und es sind drei komplett verschiedene Konzepte geworden, die tolle Ansätze haben", lobte Sandy Bothen, Jury-Mitglied und Assistentin der Geschäftsleitung der Osterland Agrar GmbH, die Studentenarbeiten. Auch die Besucher hatten bei der Präsentationsveranstaltung die Möglichkeit, ihre Stimme für eins der Projekte abzugeben. Im Ergebnis durfte sich das Team Sylvia Gerloff und Benjamin Bergt, beide im achten Semester, über den Sieg freuen. Ihr Konzept beruht vor allem auf der Verbindung ökologischer und ökonomischer Belange. Das Areal An der Wyhraaue soll naturbelassen gestaltet werden. Der Entwurf sieht einen Schwimmteich vor, der im Sommer zum Baden und für Wassersportarten geeignet ist, im Winter Eishockeyspielern oder auch als Schlittschuhlauffläche dienen kann. Damit wäre das Gewässer ganzjährig nutzbar. Des Weiteren schlagen die Stundenten eine Liegewiese mit Hängemattenlounge, ein Labyrinth und einen Garten, der aus aus überwiegend immergrünen Pflanzen besteht, sowie eine Festwiese für Veranstaltungen vor.

Die anderen Studenten-Teams präsentierten einen Hochseilgarten, Unterwasserrestaurants oder auch Planetarium. Vor der Preisverleihung kamen zudem die Besucher zu Wort. Dabei wurde deutlich, dass die Zufahrt zum einstigen Freibad ein Problem ist. Das ist auch dem Freibadverein bekannt, wie Vereinschef Holger Luedtke erklärte. Der Hallenser Planer Hans Gerd Kleymann vom Büro Planerzirkel soll aus den Vorschlägen der Studenten und der Bürger einen Entwurf entwickeln, mit dem sich dann der Stadtrat befasst - und zwar schon auf seiner Sitzung am Donnerstag, 18 Uhr, im Goldenen Stern.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.05.2013

Nicole Rathge-Scholz

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