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Borna Linke in Borna-Nord am stärksten - CDU ist die Partei der Ortsteile
Region Borna Linke in Borna-Nord am stärksten - CDU ist die Partei der Ortsteile
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13:52 19.05.2015

Aber: Im Vergleich zur letzten Legislaturperiode gibt es elf neue Stadträte.

Dazu gehören bei den Linken Tino Johne, seit Monaten aufmerksamer Beobachter der Stadtratssitzungen, und Andreas Schons. Für die CDU zieht der stellvertretende Vorsitzende des Volksplatzvereins, André Plewnia, ein. Dafür schaffte mit Fritz Schreiber ein Urgestein aller Bornaer Nachwende-Stadträte nicht wieder den Sprung hinein. 192 Stimmen waren für den früheren Fleischermeister zu wenig. Draußen bleiben muss auch der einstige Bornaer Chef-Karnevalist Hans Hohlfeld, der einst für die SPD im Stadtrat saß und seinen Wiedereinzug nun auf CDU-Ticket versucht hat.

Neu bei der SPD sind Michael Zurbrügg, für den sich sein Engagement für die Grundschule Neukirchen ausgezahlt haben dürfte, sowie Nicole Benndorf. Hingegen schaffte der ehemalige SPD-Stadtrat Rolf Starke den Sprung nicht.

Bei den Freien Wählern Borna bleibt dem früheren Bürgermeister Lutz-Egmont Werner die Rückkehr in die politische Arena versagt. Für Aufsehen dürfte das knappe Scheitern von Manfred Kügler sorgen. Der stadtbekannte Handwerksmeister hatte neun Stimmen weniger als sein FDP-Fraktionskollege Gerhard Artelt und gehört dem Stadtrat nunmehr nach 15 Jahren nicht mehr an. Gescheitert sind auch die bisherigen Stadträte Antje Ritter und Joachim Steinhäußer.

Für einen gewissen Dejá-vu-Effekt sorgen die BfB. Sie stellen mit dem früheren Oberbürgermeister Bernd Schröter nicht nur den Stimmenkrösus (2291 Stimmen). Schröter hat auch eine Vergangenheit als Stadtrat (von 1999 bis 2001). Das gilt auch für Maic Staudacher und Andreas Weiske. Für Fritz Mitzscherling, Landwirt in Eula und einstmals ebenfalls Stadtrat, reichte es diesmal nicht.

Die BfB waren am erfolgreichsten im Wahllokal Turnhalle Ost, wo sie abgesehen vom Briefwahllokal (27,1 Prozent) mit 26,1 Prozent die meisten Stimmen holten. Die Grünen, deren einzige Kandidatin Frauke Althaus auf 400 Stimmen kam, holten im Wahllokal Dinterhalle mit 3,5 Prozent ihr bestes Ergebnis, am schlechtesten schnitten sie in Wyhra ab (0,7 Prozent). Dass Gerhard Artelt aus Zedtlitz stammt, hat ihm offenkundig geholfen. Hier holte der einzige FDP-Stadtrat 8,7 Prozent. Schlechtestes Ergebnis: anderthalb Prozent in der Schule Nord.

Brigitta Ast wohnt in Wyhra, und das hat sich ausgezahlt. Hier kam die einstige Landratsamtsdezernentin auf 6,7 Prozent. Die SPD holte im Stimmlokal Teichgymnasium ihr bestes Ergebnis (18,1 Prozent), in Thräna waren es nur 8,2 und in Eula 10,8 Prozent.

Die Stadtratswahl hat auch bestätigt, dass die CDU besonders stark in den Ortsteilen verankert ist: In Thräna holte sie 36,3 Prozent, in Eula 34,1 Prozent und Zedtlitz 32,9 Prozent. Die Hochburg der Linken ist, wenig überraschend, Borna-Nord (39 Prozent). Am schlechtesten schnitten sie in Wyhra mit 17,2 Prozent ab.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.05.2014
Nikos Natsidis

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