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Lippendorf: Mitarbeiter zeigen Flagge

Lippendorf: Mitarbeiter zeigen Flagge

Etwa 100 Beschäftigte des Kraftwerkes Lippendorf folgten gestern Vormittag dem Aufruf der Industriegewerkschaft Bergbau Chemie Energie (IGBCE) zu einer einstündigen tarifpolitischen Frühstückspause.

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Kraftwerksmitarbeiter in Lippendorf bei ihrer Aktion gestern früh, dem Tarifpolitischen Frühstück.

Quelle: Jens Paul Taubert

Lippendorf. Auf der Zufahrt vor dem Haupttor hörten sie, was ihr Kollege Günter Langner und Gewerkschaftsfunktionär Jürgen Mehnert über die aktuelle Tarifauseinandersetzung im Vattenfall-Konzern zu berichten hatten. Langner, Leitstandfahrer im Kraftwerk und für die IGBCE stellvertretendes Mitglied der Tarifkommission, hatte an der zweiten und bislang letzten Verhandlungsrunde am 20. Februar teilgenommen und berichtete den Kollegen, dass die Arbeitgeberseite sich nicht bewegt habe.

 

 

Die IGBCE und die IG Metall fordern in der Anfang Februar eröffneten Tarifrunde für die rund 15 000 Vattenfall-Beschäftigten fünf Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeber bieten laut IGBCE-Bezirksleiter Mehnert nur 1,5 Prozent bei 21 Monaten Laufzeit. Am kommenden Montag findet die dritte und vorerst letzte Verhandlungsrunde statt. Sollte die erneut scheitern, seien Arbeitskampfmaßnahmen nicht ausgeschlossen.

Insofern war die gestrige Aktion zwischen sieben und acht Uhr morgens für die Gewerkschaft auch ein Test. Mit der Beteiligung von 100 Kollegen bei einer Belegschaft von 300, von denen einige in Schichten arbeiten, zeigte sich Mehnert sehr zufrieden. Das Kraftwerk Lippendorf, ließ er durchblicken, wäre im Falle eines Arbeitskampfes ziemlich sicher einer der Betriebe, die bestreikt würden. Davon geht auch Betriebsratschef Jens Littmann aus. "Lippendorf ist innerhalb von Vattenfall der zentrale Punkt in der Region". Hier zwischen 75 und 80 Prozent der Kollegen Gewerkschaftsmitglieder.

 

 

Die Tarifauseinandersetzung ist für beide Seiten durchaus problematisch, fällt sie doch genau in die Zeit, in der Vattenfall Käufer für seine Braunkohlesparte sucht. "Wir lassen uns deswegen von der Arbeitgeberseite nicht unter Druck setzen", sagte Mehnert gestern der LVZ.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.03.2015
André Neumann

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