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Borna Lotter Metall feiert in Zedtlitz 25-jähriges Firmenbestehen mit großer Hausmesse
Region Borna Lotter Metall feiert in Zedtlitz 25-jähriges Firmenbestehen mit großer Hausmesse
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12:10 22.04.2016
Alexander Seidemann übernahm zum Jahresanfang den Staffelstab von Lothar Steinert (r.), der nach 25 Jahren als Geschäftsführer bei Lotter Metall in den Ruhestand wechselte. Quelle: Birgit Schöppenthau
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Borna/Zedtlitz

Mit ihrer zehnten Hausmesse feiert die Firma Lotter Metall an diesem Wochenende im Industriepark Zedtlitzer Dreieck zugleich ihr 25-jähriges Bestehen. Aussteller der Gewerke Sanitär, Heizung, Elektro sowie Werkzeuge und Stahl präsentieren am Sonnabend und am Sonntag jeweils ab 10 Uhr ihre Produktneuheiten. Weitere Attraktionen sind die Go-Kart-Bahn des ADAC, Aussichtskran, Kinderbetreuung, eine Tombola, das Handwerker-Gewinnspiel und kulinarische Angebote. Die Gastgeber rechnen an beiden Tagen mit mehr als 2000 Gästen.

Hinter Lotter Metall verbirgt sich mehr, als der Name zunächst vermuten lässt. Der Zedtlitzer Stahlhandel und Fachgroßhandel für Sanitär, Heizung, Elektro und Eisenwaren beschäftigt heute fast 200 Mitarbeiter und gehört damit zu den größten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben in der Region. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten ist in Borna und Umgebung wohnhaft, berichtet Geschäftsleiter Alexander Seidemann. Er hat zu Jahresbeginn, wie berichtet, die Nachfolge des langjährigen Geschäftsführers Lothar Steinert angetreten.

1991 wurde Lotter Metall aus der damaligen Einkaufs- und Liefergenossenschaft des metallverarbeitenden Handwerks Borna/Geithain gegründet und war über mehrere Standorte in Borna verstreut. Für die weitere Geschäftsentwicklung suchte der Firmenchef jedoch einen zentralen Standort – und fand 1995 das sieben Hektar große Grundstück im neuen Industriepark Zedtlitzer Dreieck. Schon im Jahr darauf konnten die Geschäftsräume eröffnet werden. „Die damals aufgezeigten Perspektiven versprachen glanzvolle Zeiten“, berichtet Seidemann und zählt auf: „Ein eigener Gleisanschluss, eine Autobahn, die direkt am Grundstück vorbeiführen sollte und eine sehr nah gelegene Autobahnauffahrt.“ Ferner sollten binnen kurzer Zeit der gesamte Gewerbepark Zedtlitzer Dreieck mit prosperierenden Industrieunternehmen für zahlreiche Arbeitsplätze sorgen. Die Erschließung an das öffentliche Versorgungsnetz (Gas, Medien und Bus) schien nur eine Frage von Monaten zu sein.

Doch in den folgenden zwei Jahrzehnten habe sich kaum etwas getan, fasst der Geschäftsleiter heute zusammen. „Der Gleisanschluss konnte nicht weiterbetrieben werden und der Verkauf von Industrieflächen kam nur schleppend voran.“ Lange Zeit sei das Zedtlitzer Dreieck eine große grüne Fläche gewesen, von Highspeed-Internet, Gasanschluss und Busanbindung keine Rede. „Die Fertigstellung der Autobahn 72 war dann für die Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2006 geplant. Mit sieben Jahren Verspätung kam sie doch noch, zumindest von Borna bis Chemnitz“, ergänzt Seidemann.

Mittlerweile ist der Industriepark mit erfolgreichen Unternehmen aus Industrie und Handel belegt wie Thermic Energy, Tip Top, Pullmann oder dem RAD Großhandel. Die Autobahn führt direkt am Grundstück von Lotter Metall vorbei und eine Auffahrt zur Autobahn zwischen Chemnitz und Leipzig befindet sich nur wenige Kilometer entfernt. Die Versorgung mit Erdgas sei ebenfalls gegeben und eine Anbindung an das öffentliche Busnetz stehe in der Diskussion. „Auch wenn der Weg über zwei Jahrzehnte beschwerlich war, konnte der Industriepark doch noch wachsen und vollständig belegt werden“, schätzt der Lotter-Metall-Geschäftsleiter zufrieden ein.

Von Kathrin Haase

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