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Borna Lutherweg wächst in Gnandstein
Region Borna Lutherweg wächst in Gnandstein
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14:55 19.05.2015

Der Verband ist federführend bei der Umsetzung des Projektes. Teilstrecken des 550 Kilometer langen Rundwegs in Sachsen wurden bereits bei Torgau (2011) und Döbeln (2013) freigegeben. Die Eröffnung der kompletten Strecke ist für 2015 geplant.

In diesem Jahr erwartet das Management die Beschilderung eines großen Abschnitts des Lutherwegs. Das beauftragte Unternehmen bereite sich bereits intensiv auf die Umsetzung des Auftrages vor, informierte der Verband. Mit der Eröffnung des nächsten Teilstücks am 4. Juni werde die Anbindung an die Lutherwege in Sachsen-Anhalt und Thüringen gewährleistet.

Landschaft und Kultur genießen, Kraft für den Alltag schöpfen und aktiv erleben, wie die Reformation bis heute nachhaltig auf viele Lebensbereiche wirkt: das soll der Lutherweg in Sachsen ermöglichen. Er führt als Rundwanderweg durch landschaftlich reizvolle Regionen des Leipziger Neuseenlands, des Sächsischen Burgenlands und des Sächsischen Heidelands. Markiert mit einem grünen "L" auf weißem Untergrund verbindet der Lutherweg 26 Orte, in denen die Reformation deutliche Spuren hinterlassen hat. Hier erfährt man anschaulich, wie sich die Reformation in Sachsen ausbreitete und welche Auswirkungen dies mit sich brachte. Im Borna-Geithainer Raum sind Gnandstein, Borna und Neukieritzsch Stationen auf dem Lutherweg.

Sachsen gilt als eines der Kernländer der Reformation. In den Städten Zwickau, Torgau, Eilenburg und Borna öffnete sich die Bürgerschaft sehr früh dem Gedanken der Reformation. In Leipzig trafen im Sommer 1519 führende Vertreter der reformatorischen Bewegung um Martin Luther und Andreas Karlstadt mit dem katholischen Theologen Johannes Eck zur "Leipziger Disputation" zusammen, die Luthers endgültigen Bruch mit der katholischen Kirche markierte. Andere Stationen am Lutherweg in Sachsen sind eng verknüpft mit den starken Frauen der Reformation. Im Kloster Nimbschen lebte Katharina von Bora, Luthers spätere Ehefrau. Ihr Geburtsort liegt im heutigen Neukieritzsch. In Rochlitz, Mittweida und Kriebstein wirkte Elisabeth von Rochlitz und ermöglichte durch ihr energisches Handeln die Einführung der Reformation in ihrem Territorium.

Dem Thema Reformation widmen sich in diesem Jahr auch mehrere Veranstaltungen in Sachsen, darunter der 4. Lutherwegtag in Leipzig am 25. Januar, das 12. Festival der Reformation in Zwickau vom 16. bis 18. Mai, der Landeskirchentag Sachsen und das Deutsche Evangelische Chorfest in Leipzig vom 27. bis 29. Juni, der 5. Katharina-Tag in Torgau am 4. Juli und das zweite Lutherfest in Borna am letzten August-Wochenende.

ots

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 03.01.2014

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