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Borna Masterplan zur Umgestaltung des Breiten-Teich-Areals für Gartenschau
Region Borna Masterplan zur Umgestaltung des Breiten-Teich-Areals für Gartenschau
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19:33 26.04.2010
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Er ist das Ergebnis eines studentischen Ideenwettbewerbs im letzten Jahr (die LVZ berichtete) und soll gleichzeitig Grundlage einer Bornaer Bewerbung um die Landesgartenschau sein. Am Donnerstag ist er auch Thema im Stadtrat. Ein Seecafé mit Bootsanleger, eine Lichtinstallation auf einer Insel mitten im Teich – es sind überhaupt noch nicht und zumindest lange nicht dagewesene Dinge, die in Zukunft das Bild des größten innerstädtischen Gewässers prägen könnten. Dazu gehört auch die Umgestaltung des Schillerparks mit Spielmöglichkeiten und einer Liegewiese, während in den Löscheranlagen die historische Parkanlage wiederhergestellt werden soll. Die Bergbrauerei, aus der schon lange kein trinkbarer Tropfen mehr kommt, könnte zum „Balkon von Borna “ werden, mit einem sommerlichen Biergarten. Alternativ, so die studentischen Ratgeber, könnte dort ein neues Hotel entstehen, eine Einrichtung, die die Stadt bei einem Zuschlag für die Landesgartenschau in fünf Jahren ohnehin dringend bräuchte. Denn dann, darin sind sich alle Experten einig, werden Bettenkapazitäten in Größenordnungen benötigt, die Borna gegenwärtig nicht hat. Der Masterplan gilt zumindest in Teilen als Bewerbungskonzept für die Gartenschau, wie der stellvertretende Landesgartenschau-Fördervereinsvorsitzende, CDU-Stadtrat Sylvio Weise, erklärt. In den Gedanken, die derzeit zur Diskussionsgrundlage unter den Vereinsmitgliedern dienen, steckt allerdings auch ein gewisser Zündstoff. Dort ist vom Bau eines Stadtbades im Bereich des Witznitzer Hartplatzes oder des Stadions die Rede, wobei es ausdrücklich heißt, dass dabei nicht an ein Ökobad gedacht wird. Genau das aber favorisieren die Mitglieder des Freibadvereins, und zwar bekanntlich am traditionellen Standort in der Wyhraaue. Zu einer bleibenden Veränderung würde auch die Umsetzung von Plänen führen, denen zufolge die Straße Am Breiten Teich wegkommt. Auf diese Weise, erläutert Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke), würde die Reithalle, möglicherweise als Bistro oder Café, mittels eines zweiten Bootsanlegers näher an den Teich rücken. Alternativ könnte die Tummelwitzer Straße Richtung Abtsdorfer Straße verlängert werden.

Nikos Natsidis

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