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Borna Mehr Schulsozialarbeit im Landkreis
Region Borna Mehr Schulsozialarbeit im Landkreis
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17:45 02.12.2009
Borna

Mobbing, Lernstress, Gewalt, Familienprobleme – Schulsozialarbeiter beackern ein breites Feld. Sie helfen frustrierten Jugendlichen, vermitteln zwischen Schule und Familie. Schon vor zwölf Jahren setzte das Leipziger Land auf diese Fachkräfte – 1997 begann die erste Sozialpädagogin in der Mittelschule Borna. Nach und nach entstanden weitere Stellen in Böhlen, Geithain, Frohburg, Groitzsch, Pegau, Markkleeberg, Markranstädt und Kitzscher. 13 Schulen mit zehn Vollzeitstellen hat derzeit das Leipziger Land. Ziel des neuen Konzeptes ist es, im Muldental die gleichen Bedingungen zu schaffen. Dort gibt es erst seit vergangenem Jahr drei Vollzeitstellen für Sozialarbeiter in Mittelschulen und Lernförderschulen in Grimma, Wurzen, Brandis und Burkhartshain. Das Jugendamt will nun fünf weitere Stellen schaffen – nach der Richtlinie: Mittelschulen ab 200 und Gymnasien ab 600 Schüler stehen Sozialarbeiter zu. 725 000 Euro kosten 2010 die Schulsozialarbeiter im Landkreis, finanziert von Freistaat, Landkreis und Kommunen.Kritik gab es im Jugendhilfeausschuss, was die statistische Herangehensweise betrifft. Es müsste viel mehr auf soziale Räume geachtet werden, auf Kriminalitätsentwicklung, Arbeitslosigkeit, Migrationshintergrund. Jugendamtsleiter Thomas Pfeifer stimmte zu: In der Beziehung sei das Konzept noch recht oberflächlich. Ziel sei es zunächst gewesen, beide Teile des Landkreises zügig gleichzustellen, daher die Statistik als Grundlage.

Claudia Carell-Domröse

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