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Borna Mibrag übergibt Vereinen Weihnachtsschecks
Region Borna Mibrag übergibt Vereinen Weihnachtsschecks
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17:32 05.12.2018
Mibrag-Geschäftsführer Heinz Junge (r.) mit den Weihnachtsscheck-Empfängern im Café Reiberei der Eisenmühle Elstertrebnitz. Quelle: Olaf Krenz
Elstertrebnitz

Noch vor dem Nikolaus hat die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft (Mibrag) die ersten Geschenke gebracht. Im Café Reiberei der Eisenmühle Elstertrebnitz hat das Unternehmen am Mittwoch das soziale Engagement und die Nachwuchsarbeit von sechs Vereinen der Region gewürdigt. Heinz Junge, Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor, und Mark Simon, Leiter Kommunikation, überreichten die symbolischen Schecks von je 2000 Euro an den Musikverein Neukieritzsch-Regis, den Sportverein Elstertrebnitz, die Leipziger Klinikclowns, das Sozial- und Heilpädagogisches Hilfswerk Zeitz, den SV Teuchern und die DLRG Ortsgruppe Weißenfels-Hohenmölsen.

Die Leipziger Klinikclowns, von Mibrag-Mitarbeiter Mark Simon (l.) beschenkt, bringen auch Kinder in den Kliniken Zeitz und Naumburg zum Lachen. Quelle: Olaf Krenz

Mibrag hat Wohlergehen der Mitarbeiter im Blick

Manager Junge erklärte, dass die Mibrag in der Region nicht nur ihr Geld verdiene. Sie wolle hier zudem das ehrenamtliche Wirken und das gemeinschaftliche Zusammenleben unterstützen, also eine gute Nachbarschaft pflegen. Das strahle dann ja auch auf die Betriebsangehörigen aus. „Wenn sich unsere Mitarbeiter in der Region wohlfühlen, kommen sie mit mehr Motivation auf Arbeit“, sagte er.

Vereine fördern den Nachwuchs

„Musizieren halte ich für äußerst wichtig, auch wenn ich in meinem Leben kein Instrument zum Klingen gebracht habe“, leitete Junge auf den Musikverein Neukieritzsch-Regis über. Dessen Musikalischer Leiter André Bauer griff das auf und meinte, dass er oft höre: „Hätten mir doch meine Eltern mehr in den H... getreten.“ Im Verein jedenfalls werden Kinder nicht nur an Instrumente herangeführt (Sohn Franz etwa spielt Schlagzeug), sondern sie lernen, ein breites Spektrum von Musikrichtungen darzubieten.

Die Spende für den Musikverein Neukieritzsch-Regis: Mibrag-Geschäftsführer Heinz Junge (v. l.), Franz Bauer, André Bauer und Inge Muschak. Quelle: Olaf Krenz

Genre-Bandbreite beim Musikverein Neukieritzsch-Regis

Schön ist dabei, meinte Inge Muschak, als Cheforganisatorin der Nachwuchsarbeit „Mutti für alles“, dass die Mädchen und Jungen auch aus Orten der Umgebung kommen. Rund die Hälfte der knapp 60 Mitglieder ist unter 18 Jahre und im Kinder- und im Youngster-Orchester aktiv.

„Der Verein ist zwar schon 51 Jahre alt und aus der klassischen Blasorchestertradition erwachsen“, so Bauer. „Inzwischen aber bieten wir mit Bigband-Sound, Rock und Unterhaltungsmusik auch viel für die Jugend.“ Mit Blick auf die Mibrag fügte Bauer hinzu, dass der Steigermarsch ohne den Verein wohl weniger häufiger erklingen würde.

Geld soll Familien zugutekommen

Der Kahnsdorfer sagte, dass er am Montag bei der Festveranstaltung zum Sächsischen Inklusionspreis in Dresden dabei war. Dort habe ihn fast erschreckt, dass die ausgezeichneten Vereine nur 1000 Euro erhielten. Umso mehr sei der Scheck der Mibrag keine kleine Spende. Das Geld soll für Kinder verwendet werden, deren Familien es nicht leicht fällt, das Probelager im Februar in Schneeberg zu finanzieren.

SV Elstertrebnitz ist in die Breite gewachsen

Die Spende für den Sportverein Elstertrebnitz: Mibrag-Geschäftsführer Heinz Junge (v. l.), Sabine Hartleib, Ursula Böhme, Mario Hübel und Ronny Zühlke. Quelle: Olaf Krenz

Als BSG Traktor mit dem Fußball großgeworden sei der SV Elstertrebnitz. Inzwischen wurde der Verein aber komplett verändert, sagte Schatzmeister Mario Hübel. „Wir haben erkannt, dass die soziale Komponente und die Gemeinschaft im Dorf unheimlich wichtig sind.“ Deshalb gibt es für die rund 150 Akteure nun fünf Sparten. Neben Kegeln, Volleyball und Fußball gehören Kindersport und Rehabilitation dazu.

Mädchen und Jungen überhaupt erst an Bewegung heranzuführen, sei ein spezieller und immer wesentlicherer Aspekt. Um diese Jüngsten, 15 bis 20 Steppkes, kümmert sich vor allem Ursula Böhme, sagt der Vorsitzende Ronny Zühlke. Hingegen ist für die vier Reha-Gruppen mit vorwiegend älteren Mitgliedern Sabine Hartleib verantwortlich. „Wir stecken viel Herzwärme in den Verein“, so Hübel, „und werden deshalb das Geld für den Nachwuchs verwenden.“

André Bauer vom Musikverein Neukieritzsch-Regis spielt weihnachtliche Weisen auf dem Saxofon. Quelle: Olaf Krenz

Von Olaf Krenz

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