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Mit 30 Sachen über den Schulhof des Bornaer Gymnasiums

Verkehrsschulung Mit 30 Sachen über den Schulhof des Bornaer Gymnasiums

Ungewöhnliche Unterrichtsstunde am Bornaer Gymnasium: Der ADAC war zu Gast, um die Fünftklässler auf Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam zu machen. Nicht nur ein Fahrradparcours gehörte zu der Schulung, sondern auch das Ausprobieren einer Vollbremsung – mit Rad und Auto.

Während Eddi (hinten) einhändig im Kreis fahren muss, trainiert Franz den Pylonenparcours.

Quelle: Julia Tonne

Borna. Für die Fünftklässler des Gymnasiums Borna ging es gestern turbulent in der Schule zu. Wie fühlt sich eine Vollbremsung aus einer Geschwindigkeit mit 30 Kilometern pro Stunde mit dem Auto an? Wann kommt der Wagen zum Stehen, wenn der Fahrer noch abgelenkt ist? Und worauf ist beim Radfahren zu achten? Diese Fragen standen bei der ADAC-Schulung für die Zehn- und Elfjährigen im Fokus. Denn die ungewöhnliche Unterrichtsstunde hatte einen ernsten Hintergrund: Sören Roscher vom Automobilclub war zu Gast, um die Kinder auf mögliche Gefahren im Straßenverkehr hinzuweisen. Er hatte zu diesem Zweck nicht nur einen anspruchsvollen Fahrradparcours aufgebaut, sondern auch ein Fahrzeug mitgebracht, um den Unterschied zwischen Reaktions-, Brems- und Anhalteweg zu verdeutlichen.

„Viele Kinder in dem Alter können noch nicht einschätzen, wie schnell oder langsam ein Auto in einer Gefahrensituation zum Stehen kommt. Deshalb versuchen wir ihnen klarzumachen, immer achtsam zu sein und gut aufzupassen“, betont er. Das gelte aber nicht nur für Kinder, die zu Fuß zur Schule gehen, sondern auch für Radfahrer. Von daher standen Übungen auf dem Zweirad für die Gymnasiasten an: Kurvenfahrten, Schulterblick, das einhändige Fahren, Handzeichen beim Abbiegen. „Viele Kinder können ohne Probleme geradeaus fahren, aber wenn Hindernisse kommen wie kleine Rampen oder eben enge Kurven, werden sie unsicher“, sagt Roscher. Das wiederum berge Gefahren. Daher riet er gestern den Mädchen und Jungen, zwischendurch immer wieder das zu üben, was Schwierigkeiten bereite. 2Denn wer es oft genug macht, wird sicher und macht weniger Fehler.“

Von Julia Tonne

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