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Mittelalter-Romantik und mediterranes Flair beim Altstadtfest in Pegau

Veranstaltung Mittelalter-Romantik und mediterranes Flair beim Altstadtfest in Pegau

Das Pegauer Altstadtfest am 2. und 3. September wirft seine Schatten voraus: Die beliebte Veranstaltung verbindet wieder Mittelalter-Romantik mit mediterranem Flair. Bewährt haben sich die Live-Musikabende in den Hinterhöfen und Gewölbekellern sowie vor dem Volkshaus. Daneben gibt es Ritterkämpfe, den Einzug von Wiprecht und seinem Gefolge, Tänze, Kirchenführungen, einen historischen Markt und ein Biwak.

Historische Kostüme sind beim Pegauer Altstadtfest der Hingucker – hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2013.

Quelle: Mathias Bierende

Pegau. Auf eine Kombination aus Mittelalter-Romantik und mediterranem Flair setzen die Organisatoren des Pegauer Altstadtfestes am 2. und 3. September. Die Künstlerverträge sind unterzeichnet, das Programm gedruckt und die Kostüme genäht. Es könnte losgehen.

Seinen Anfang nimmt das Fest am Freitag mit dem Stadtrundgang „Pegauer Kneipentour anno 1900“, Treffpunkt ist 17 Uhr vor dem Rathaus. Der Maler und Bildhauer Rainer Pleß unternimmt mit der Gruppe eine feucht-fröhliche Runde durch die Elsterstadt, erzählt von Pegaus alten Kneipen und was vor 100 Jahren an den Stammtischen los war. Wer möchte, kann dazu in historischen Kostümen mitlaufen. Parallel öffnen der Rathausturm und das Heimatmuseum von 16 bis 19 Uhr ihre Pforten und laden zum Besuch der Sonderausstellung „Spiele“ ein.

Eine schöne Tradition hat auch das Freitagabendkonzert in der Stadtkirche St. Laurentius – dieses Mal mit den Hagelbergern. Sieben Musiker aus den USA, Tschechien und Berlin gehen nach 45 Jahren noch einmal auf gemeinsame Akustik-Folk-Tournee und spielen als „Band of Brothers“ das 26. Songfestival der Liedertour. Das Konzert beginnt 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Mit Einsetzen der Dämmerung wird auch in den Pegauer Hinterhöfen wieder ordentlich gefeiert: Im Eiscafé Heinold baut Frank Plagge seine Musikboxen auf, im Blücherhof gibt es Live-Mugge mit Heinfried, in der Alten Post spielen Thomas Spillner und Heike May, vor dem Volkshaus greift der Bad Lausicker Andy Heinrich in die Saiten, im Volkshausgarten gibt es irische und schottische Musik mit „Rattlin Bog“ und in Brausens Fischerhütte drückt Akkordeon-Matthes den Zerrwanst. Gemeinsame Sache machen auch wieder der Geflügelhof Günter und das Weinhaus Genze: Sie servieren Gaumenfreuden zum Essen und Trinken und dazu beschwingte Hausmusik. Vor dem griechischen Restaurant „Syrtaki“ ist wie jedes Jahr ein Festzelt aufgebaut, in dem Livemusik erklingt.

Der zweite Tag des Altstadtfestes wird traditionell vom Posaunenchor eröffnet. Um 13 Uhr verkünden die Musiker vom Rathausturm den Beginn des Markttreibens mit Jux und Gaukelei auf dem Kirchplatz. Hier gibt es Angebote für jeden Geschmack und jedes Portemonnaie: Pony- und Eselreiten, Postkutsche, Feldschmiede, Kartoffeldruck, Kinderschminken, ritterliche Spiele, Armbrustschießen, Kerzenziehen, Filzen und Trödel.

Parallel dazu baut der Heimatverein im Hof des Napoleonhauses einen Antik- und Trödelmarkt auf, die Arche Pegau ist mit einem Hofladen und der Hubbühne vertreten und die Kirchgemeinde lädt zu Führungen in der Laurentiuskirche ein – die Letzte bei Kerzenschein um 21 Uhr zusammen mit der Kantorei und einer Persönlichkeit der Geschichte. Der Tanzclub Rot-Weiß als auch die Funken des Pegauer Karnevalklubs erfreuen wieder mit ihren Tänzen.

An jeder Ecke des Pegauer Stadtzentrums gibt es am 3. September etwas zu sehen, hören und staunen. Im Hof des Kirchplatzes 7 hat der „Bund der Raben“ ein spätmittelalterliches Lager aufgeschlagen, inklusive Schaukochen historischer Gerichte, die Wiprecht- sowie die 1813-Gruppe um Beate Niedzballa öffnen ihr historisches Nähkästchen vor dem Volkshaus. Im Volkshausgarten erklingt ab 19 Uhr irische Musik, während ein paar Meter weiter, im Klostergarten, das Königlich-Sächsische Chevauleger-Regiment Einblicke ins Biwak-Leben gewährt. Es gibt weiterhin ein Wiedersehen mit Graf Wiprecht und seinem Gefolge, Ortschronist Fissel sowie dem Marionettentheater Dombrowski.

Der zweite Abend verläuft so romantisch wie der erste: mit Live-Musik in den Hinterhöfen und Gewölbekellern.

Von Kathrin Haase

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