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Borna Museum schickt Ostergäste in den April
Region Borna Museum schickt Ostergäste in den April
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00:25 05.04.2018
Sahra und Johnas aus Bayern suchen im Museum in Wyhra Ostereier. Quelle: René Beuckert
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Borna/Wyhra

Im Volkskundemuseum in Wyhra fand das Ostereiersuchen regen Anklang. Wegen der gesperrten Verbindungsstraße zwischen den Bornaer Ortsteilen Neukirchen und Wyhra hatten etliche Besucher mit dem Auto die Umleitung in Kauf genommen, um mit der Familie eine Osterüberraschung erleben zu können.

Museumsleiter Hans-Jürgen Ketzer verriet das Konzept der Veranstaltung: „Das Ostereiersuchen ist tatsächlich so angelegt, dass nicht nur die Kinder ihre Freude beim Aufspüren haben, sondern auch die Erwachsenen mit einem Ratespiel einbezogen sind.“ Und weil in diesem Jahr der Ostersonntag auf den 1. April fiel, wurden die Erwachsenen mit einigen Fragen sogar in den sprichwörtlichen April geschickt. „Das Osterereignis“, sagte Ketzer, „ist deshalb zwar mit etwas Mehraufwand verbunden. Doch der Spaß, den die Familien beim Raten haben, lohnt die Mühe.“

Den und die Ostereiersuche wollte sich auch Familie Wetzko nicht entgehen lassen. „Ich finde es schön, gemeinsam mit der Familie die einzelnen Stationen abzusuchen, an denen die Osterfragen versteckt sind“, erzählte Katrin Wetzko. Die Familie machte nicht nur beim Osterrätsel mit, sie schaute sich gleich noch die Ausstellungen an. „Mir gefällt, dass hier ein Stück Heimatgeschichte gezeigt wird, die besonders den Kindern einen Aufschluss über das Leben vorangegangener Generationen gibt“, sagte Katrin Wetzko.

Auch Claus Strini und seine Begleitung waren angetan vom Besuch in Wyhra. „Das Osterspiel ist eine gelungene Überraschung, die wir gern versuchen zu lösen“, verriet Claus Strini. Beide erzählten, dass sie sich an den altergebrachten Geräten und Einrichtungsgegenständen erfreuen, denn: „Wir wohnen auf dem Lande, und da sieht man mit einem anderen Blick auf die bäuerlichen Sachen, als ein Stadtmensch. Etliches, was wir hier gesehen haben, weckt Erinnerungen an die Kindheit, da ich auf dem Land groß geworden bin“, berichtete der Besucher.

Ganz eifrig beim Ostereiersuchen waren Sahra und Johnas aus Bayern. „Wir sind zu Besuch in der Gegend und nutzen deshalb die Gelegenheit für einen Abstecher in das Museum. Für uns ist es aufschlussreich, etwas über das Leben in dieser Region zu erfahren“, erzählte Sahra Rubenwolf. Ihr Vater Rainer ist ebenso angetan von dem Museum. „Besonders spannend finde ich, dass hier Geschichte greifbar gestaltet wird und auch aktuelle Anlässe genutzt werden, um den Besuchern zusätzlich etwas zu bieten.“

Von René Beuckert

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