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Borna Musik und Romantik für einen guten Zweck: Romantika spielt wieder am 1. Mai in Rötha
Region Borna Musik und Romantik für einen guten Zweck: Romantika spielt wieder am 1. Mai in Rötha
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08:00 13.03.2016
Frei sein, so wird der Titel der neuen CD von Romantika lauten. Am 1. Mai gibt Band in ihrer Heimatstadt Rötha zum dritten Mal ein Benefizkonzert für den Verein Elternhilfe für krebskranke Kinder. Quelle: Fotolia
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Rötha

Es ist ein musikalisches Heimspiel. Und es ist für einen guten Zweck. Am 1. Mai veranstaltet die Röthaer Band Romantika zum dritten Mal ein Benefizkonzert zugunsten des Leipziger Vereins Elternhilfe für krebskranke Kinder. Unter dem Motto „Romantik am Lagerfeuer“ wird die Band mit Frontmann und Sänger Pedro Dannenberg wieder neue selbst geschriebene Titel und Klassiker des sanfteren deutschen und englischen Rocks präsentieren.

Beim ersten Konzert auf dem Museumshof hinterm Mehrgenerationenhaus kamen am 1. Mai 2014 bei strömendem Regen rund 170 Gäste. Voriges Jahr waren es 300 und für dieses Jahr weiß Pedro Dannenberg schon vor Beginn des offiziellen Ticketverkaufs von etlichen Nachfragen. „Die Sache steigert sich“, freut sich der Musiker schon jetzt wieder auf einen satten Betrag für die Elternhilfe. Um die Ernsthaftigkeit des Anliegens zu verdeutlichen, wird während des Konzerts voraussichtlich ein achtjähriges Mädchen aus Rötha, dessen Familie von dem Leipziger Verein betreut wird, von seinem eigenen Schicksal berichten.

So wie das wichtige Heimkonzert zu einer festen Größe im Röthaer Kulturkalender wird, so hat sich auch Romantika im vergangenen Jahr weiterentwickelt. Die Band zu der noch Keyboarder Thomas Schilde gehört, Bassist Patrick Rößner und Drummer Ronald Ponert (der auf die große Schlagzeugbude verzichtet und den Rhythmus nur mit eine Kajon vorgibt), kann auf eine Anzahl neuer Lieder zurückgreifen, die Pedro Dannenberg geschrieben hat. Acht davon und ein Bonus erscheinen demnächst auf einer neuen CD, die den Titel „Frei sein“ trägt. Nach „Maria“ ist es die zweite reguläre Studio-Scheibe der Band, verkauft wird sie erstmals zum Konzert am 1. Mai.

Auch auf dem neuen Album beschäftigt sich Dannenberg wieder mit Fragen des Lebens und mit menschlichen Schicksalen, er singt über Demenz genauso wie über die Verlogenheit mancher aktuellen Debatten und darüber, wie schwer es sein kann, frei zu sein, frei auch von Zwängen, die man sich selbst auferlegt hat. Das Cover der CD und die demnächst aushängenden Plakate für das Konzert am 1. Mai spielen mit diesem Gedanken des Freiseins: zwei leere Schuhe, sind darauf zu sehen, die sich auf den Weg in ein fernes Nirgendwo machen.

Musikalisch war Romantika im vergangenen Jahr auch außerhalb von Rötha unterwegs, und so wie die Lieder Geschichten erzählen, hängen an manchen Konzerten auch Geschichten dran. Bei der Veranstaltung am Teichhaus Eschefeld beispielsweise spielte der Sturm die Backroundmusik für die Musiker von Romantika, die trotz der Widrigkeiten Open air auftraten. Bei einem Band Contest in Leipzig wähnten sich Dannenberg und die Seinen nach den ersten Takten auf der falschen Veranstaltung. Das Publikum und die anderen Musiker waren rund 30 Jahre jünger als der Durchschnitt von Romantika und von der Bühne klang durchweg Hardrock. Die Röthaer hätten am liebsten kehrt gemacht, doch der Veranstalter meinte, das gehe schon in Ordnung. Und tatsächlich, erinnert sich der Band-Chef, das Konzert kam bestens an: „Die haben uns gefeiert.“

Das wünschen sich die vier von Romantika natürlich auch wieder für den 1. Mai in Rötha, wo sie sich überdies Verstärkung auf die Bühne holen: Mit Lukas, Lisa, Leo und Annabel werden vier Gitarrenschüler von Pedro Dannenberg das Konzert für den guten Zweck noch bereichern.

„Romantik am Lagerfeuer“ mit Romantika, 1. Mai, Museumshof Rötha; Beginn 18 Uhr, Einlass ab 17 Uhr; Tickets ab 14. März im Bestellshop in der Schösserstraße und bei „Gute-Laune-Reisen“ in der August-Bebel-Straße

Von André Neumann

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