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Borna Musikschüler stimmen in Bornaer Stadtkirche festliche Nachtmusik an
Region Borna Musikschüler stimmen in Bornaer Stadtkirche festliche Nachtmusik an
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11:18 24.09.2017
Quelle: Roger Dietze
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Borna

Es ist zu einer guten Tradition geworden, dass die Lichter der Bornaer St. Marien-Kirche an mindestens einem Abend im September erst zu fortgeschrittener Stunde verlöschen. Denn seit gut eineinhalb Jahrzehnten lädt die Musik- und Kunstschule „Ottmar Gerster“ alljährlich in das Gotteshaus zur „Festlichen KirchenNachtMusik“ ein. Am Freitagabend wirkten 33 Musikschüler der 15 Einrichtungen im Bereich des früheren Kreises Leipziger Land sowie zehn ihrer Musiklehrer mit. Einer von ihnen war Musikschulleiter Klaus-Dieter Anders, der mit seiner Gitarre in Begleitung von Maria Päschke unter anderem das Duo Nocturnes op. 37 Nr. 1 von Antoine de L’Hoyer dem Publikum zu Gehör brachte. Ferner auf dem Programm standen Stücke unter anderem von Telemann, Vivaldi und Bach.

„Das Programm ist in diesem Jahr etwas barocklastig, was aber ganz gut zum Veranstaltungsort passt“, so Anders, der sich ausdrücklich bei der Kirchgemeinde und ihrem mitwirkenden Kantor für die ein Jahr ums andere gewährte Unterstützung bedankt. Einen Dank richtete ihrerseits auch die Leiterin des am Freitagabend mitwirkenden Instrumentalensembles Groitzsch, Sophie Lippold, sowie an ihre Schützlinge. „Es ist sehr schön, dass die Nachfrage nach dem Erlernen eines Musikinstrumentes beim Nachwuchs nach wie vor ungebrochen ist“, so Lippold, die die Gruppe seit über 20 Jahren leitet und aktuell zehn Nachwuchsmusiker im Alter zwischen elf und 20 Jahren betreut. „Wir sind für jedes Instrument offen und versuchen es, in unser Spiel zu integrieren. Bislang waren wir über all die Jahre spielfähig, auch wenn die Gruppe zwischenzeitlich auf fünf Mitglieder geschrumpft war.“

Hinsichtlich der Akteure der diesjährigen KirchenNachtMusik aus dem Vollen zu schöpfen war Klaus-Dieter Anders vergönnt. „Ich würde nicht unbedingt sagen, dass es die Crème de la Crème unserer Musikschule ist, die im Rahmen dieser Veranstaltung musiziert, aber das recht anspruchsvolle Programm ist schon auf fortgeschrittene und entsprechend qualifizierte Schülerinnen und Schüler zugeschnitten“, so der Musikschul-Leiter.

Wie etwa auf Anastasia Lehnert und Theresa Denecke aus Markkleeberg. Die beiden 16- und 14-jährigen Cellistinnen, die gemeinsam mit der stellvertretenden Musikschulleiterin Renate Pank und Organist Gerald Matschke einen Satz aus Benedetto Marcellos Sonata G-Dur aufführten, frönen dem Spiel des Saiteninstrumentes bereits seit mehreren Jahren. Entsprechend souverän bestritten sie ihren Auftritt in St. Marien. Im Rahmen eines, wie die beiden Teenager bemerkten, ihrer Meinung nach sehr schönen Konzerts in einem passenden Ambiente. „Allerdings ist es für uns ein bisschen spät“, nahmen die beiden unisono Bezug auf den Konzertbeginn um 21 Uhr.

Von Roger Dietze

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