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Musiktage als Publikumsmagnet

Musiktage als Publikumsmagnet

Bad Lausick. Ein Publikumsmagnet waren am Wochenende die ersten Bad Lausicker Musiktage. Zum Programm der Musiktage, die nach dem Willen der Kur GmbH künftig jedes Jahr zu Beginn der Musiksaison stehen sollen, gehörte zudem der Tanz in den Mai, veranstaltet vom Stadtfestverein sowie ein Konzert in der Kilianskirche.

. Das Publikum darf sich während der Musiksaison bis September jeden Sonntag auf ein Konzert freuen.

Anlass der ersten Musiktage war die Eröffnung der Deutschen Bläserakademie. Für den musikalische Auftakt am Sonnabend sorgte das Blechbläserquintett der Sächsischen Bläserphilharmonie. Anschließend folgten Konzerte am laufenden Band.

Die Konzerte im Probensaal der Akademie mit der Sächsischen Bläserphilharmonie unter der Leitung von Chefdirigent Thomas Clamor waren allerdings ausverkauft.

Wer sich dennoch das Herzstück des Gebäudes ansehen wollte, der hatte dazu Gelegenheit. Die Gäste führte unter anderem der Orchesterleiter und Manager der Sächsischen Bläserphilharmonie (bekannt als Rundfunk-Blasorchester Leipzig), René Geipel, durch das Haus.

„15 Jahre dauerte es von der Idee bis zur Realisierung des Gebäudes", erzählte er. Es sei jedoch keine Stadthalle, sondern ein Akademie-Haus. Der Probensaal diene in erster Linie dazu, dass geübt und Musikstücke aufgezeichnet werden können. Der eher schlichte Saal zeichne sich durch eine besondere Akustik aus.

„Die Fassade des Vorspielraums, erinnert an den historischen Vorgängerbau (eine alte Villa mit Zandersaal –d. Red.)) mit einem in Beton geprägten Bild", erläuterte Geipel. Diesen Raum und vier Unterrichtszimmer wird die Musikschule Muldental nutzen. Ein Domizil fand im Haus auch die Volkshochschule.

„Wir hatten schon fließendes Wasser in der Villa", plauderte Geipel. Wenn es stark geregnet hatte, sei der Keller immer mit Wasser voll gelaufen. „Durch den Betonbau bekommen wir nun keine nassen Füße mehr", so der Orchesterleiter. Der Beton stamme aus Bad Lausick genauso wie das beauftragte Architekturbüro Axel Höer. Das Gebäude stellte eine Herausforderung für die Architekten dar: Der Betonklotz musste sich ästhetisch in den Park einfügen. Deshalb wurde die Akademie tief in den Berg gebaut. Das Gebäude zeichnet sich durch seine Schlichtheit aus, in dem der Sichtbeton geblieben ist.

Beeindruckt zeigten sich auch Angela Rösinger und Steffi Heinicker. „Ich erinnere mich, dass es eine Gymnastikhalle in der alten Villa gab", sagte Rösinger. Heinicker freute sich darüber, dass der Musikernachwuchs ein Haus habe, in dem ordentlich geübt werden kann. Darüber äußerte sich auch Lars Berger anerkennend: „Ich war Mitglied in der Stadtmusik Bad Lausick und habe noch im Zandersaal geprobt".

Der Geschäftsführer der Deutschen Bläserakademie, Heiko Schulze, war überrascht vom großen Interesse der Bad Lausicker und ihrer Gäste. „Wir arbeiten mit dem Landes-Jugendblasorchester zusammen. Wir freuen uns, dass sich im Juni in Bad Lausick ein Bundesorchester mit jungen Musikern aus ganz Deutschland gründet", blickt er weiter voraus

Cornelia Braun

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