Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Nach Bombendrohung in Geithain: Polizei fahndet nach anonymem Anrufer

Nach Bombendrohung in Geithain: Polizei fahndet nach anonymem Anrufer

„Ein Strafverfahren gegen Unbekannt wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ist eingeleitet“, erklärte am Montag auf Nachfrage unserer Zeitung Ricardo Schulz, Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig.

Geithain/Kitzscher. Die Polizei versucht jetzt, den Mann zu finden, der Freitagabend eine telefonische Bombendrohung gegen das Geithainer Seniorenheim Am Stadtpark aussprach. Sie war Anlass für die Evakuierung von weit über 100 Heimbewohnern, für Straßensperrungen und eine umfangreiche Aktion von Polizei und Feuerwehr (die LVZ berichtete). 24 Polizisten waren im Einsatz, 63 Feuerwehrleute sowie mehrere Notärzte und Rettungsassistenten. Was diese Aktion gekostet hat, war gestern nicht zu erfahren. Laut Schulz droht dem Täter eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Einzelheiten der Ermittlungen wollte Ilka Peter, Pressesprecherin der Polizeidirektion Westsachsen, gestern aus ermittlungstaktischen Gründen nicht Preis geben. Allerdings bestätigte sie, dass die Polizei auch einen möglichen Zusammenhang zur Bombendrohung gegenüber einem Seniorenheim in Kitzscher am 27. September 2009 prüfe.

Wie unsere Zeitung am Tag darauf berichtete, ging der damalige Anruf im Seniorenheim „Am Schwarzholz“ in Kitzscher an jenem Sonntag gegen 18.15 Uhr ein. „In einer Stunde wird eine Bombe hochgehen“, habe der männliche Anrufer gesagt. „Das Seniorenheim fliegt in einer Stunde in die Luft“, hatte der ebenfalls männliche Anrufer am Freitag 16.02 Uhr zur völlig schockierten Annelie Hinkelmann an der Rezeption des Geithainer Heimes gesagt und sofort aufgelegt.

Laut Staatsanwaltschaft ist der Bombendroher von Kitzscher noch nicht geschnappt, hat die Polizei den Fall aber auch nicht zu den Akten gelegt. „Es gibt ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt, das noch läuft“, erklärte Ricardo Schulz gestern auf Nachfrage unserer Zeitung zum Fall in Kitzscher. Dort mussten im September nach der Telefon-Drohung 67 Bewohner evakuiert werden.

Inge Engelhardt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Borna
  • LVZ-Kreuzfahrtmesse
    Infos zur LVZ-Kreuzfahrtmesse

    Kommen Sie an Bord: Am Sonntag, 22. Oktober 2017, laden LVZ und Vetter Touristik zur 1. Kreuzfahrtmesse in das LVZ Verlagsgebäude ein. mehr

  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • Leserreisen
    Leserreisen

    Kreuzfahrt in der Karibik, Städtetour durch die Toskana oder Busreisen in Deutschland - die Leserreisen der LVZ bieten für jeden Anspruch genau das... mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2017
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 13. LVZ-Fahrradfest lud am 14. Mai 2017 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Fotos, Videos und Infos finden Sie in unserem Sp... mehr

20.10.2017 - 07:05 Uhr

Landesklasse Nord: Der BSV bleibt personell gebeutelt und will am Sonnabend trotzdem was Zählbares mitnehmen.

mehr
  • Touristik & Caravaning
    Themen, Tickets, Öffnungszeiten: Die wichtigsten Infos zur Messe Touristik & Caravaning (TC) 2017 im Special auf LVZ.de

    Urlaubsstimmung im Novembergrau: Alle Infos und News zur Reisemesse Touristik & Caravaning (TC) 2017 in unserem Special. mehr

  • Jahrtausendflut 2002

    Entlang von Mulde, Elbe und Pleite brach im August 2002 eine verheerende Flutkatastrophe herein. Die LVZ zeigt eine Bestandsaufnahme. mehr

  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2017

    "Sport frei!" heißt es auch 2017 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr