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Borna Nachhilfe im Tanzen für Thomas Gottschalk
Region Borna Nachhilfe im Tanzen für Thomas Gottschalk
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15:11 19.05.2015
Lockenmähne und Glitzerweste aber ungelenke Schritte: Thomas Gottschalk benötigt Tanzunterricht, den erteilt Maria Wiesner von der Prinzengarde. Quelle: Uwe Neumann

So erlebte der Klassiker vorgestern im liebevoll dekorierten Gasthof Großpriesligk eine grandiose Neuauflage und Thomas Gottschalk mit Michelle Hunziker ein unerwartetes Comeback. Die Einschaltquote übertraf die letzten Originalsendungen deutlich, der Saal war ausverkauft. Pünktlich um 20 Uhr erschienen Michelle Hunziker alias Josephine Herbst und Thomas Gottschalk alias Robert Limp vor dem berühmten Sofa. Sie begeisterte in gewohnter Schönheit mit extravaganter Brille und raffiniertem Haarschmuck, er präsentierte sich in sensationell jugendlich wirkender Lockenhaarpracht.

Aus gegebenem Anlass wurde der Showteil zwischen den Wetten im Stile einer Karnevalsveranstaltung zelebriert. Prinz Jens II. und Prinzessin Katja I. drohten dabei mit ihrem glamourösen Auftritt dem Moderatorenpaar fast die Schau zu stehlen. Die altersmäßig gestaffelten, aber durchweg jugendlich unbekümmert wirkenden Tanzgruppen des Groitzscher Carneval Clubs ließen den Zauber des fast vergessenen Friedrichstädter Fernsehballetts wieder aufleben. Seit August hatten die Gruppen des GCC ihre Darbietungen mit großer Ernsthaftigkeit einstudiert. Ganz besonders begeisterten Anmut und Hingabe der Mäuse, der jüngsten Sparte Groitzscher Tanzkunst.

Mit den Geheimnissen ihrer Kunst hielten die Groitzscher nicht hinter dem Berg. So erteilte Maria Wiesner von der Prinzengarde dem anfangs etwas ungelenk und hölzern wirkenden Thomas Gottschalk flugs eine Lektion in den Grundlagen des Gardetanzes, welche dem lernfähigem Moderator auch prompt die Flexibilität seiner Gummibärchen zurückbrachte. Apropos Gummibärchen: Das gefürchtete Groitzscher Ordnungsamt stellte sich, vertreten durch Carmen Wiesenhügel, doch tatsächlich einer Wette und konkurrierte mit dem Präsidenten des GCC, Hendrik Fleischer um die Bestzeit im farbreinen Gummibärchensortieren. Das Ordnungsamt gewann knapp, wenn auch nur mit einer kleinen Schummelei. Der Jury, nicht aber dem aufmerksamen Beobachter, entging, dass einer der zu sortierenden Bären nicht bei seinen farblich passenden Artgenossen, sondern im Mund der Wettgewinnerin gelandet war. Der unterlegene Präsident sah galant darüber hinweg, wohl auch in der Hoffnung, dass beim nächsten Parkverstoß Gleiches mit Gleichem vergolten werde. Bis zum Faschingsende im Februar gibt es noch drei Mal Gelegenheit, die neue Groitzscher Wetten-dass-Staffel, mit neuen Programmpunkten aufgefrischt, live zu erleben.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.11.2013
Uwe Neumann

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