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Nachtragshaushalt steht: Borna investiert 20 Millionen Euro bis 2019

Stadtrat Nachtragshaushalt steht: Borna investiert 20 Millionen Euro bis 2019

Beraten und beschlossen wurden in der jüngsten Stadtratssitzung in Borna die Nachtragssatzung und der Nachtragshaushaltplan für das laufende Jahr. Damit ist bis 2019 der Weg frei für weitere Investitionen mit einem Gesamtvolumen von zehn Millionen Euro – zusätzlich zum bereits bestehenden Investpaket von zehn Millionen Euro

Das Bürgerhaus „Goldener Stern“ (li.) in Borna soll saniert werden.

Quelle: privat

Borna. Beraten und beschlossen wurden in der jüngsten Stadtratssitzung in Borna die Nachtragssatzung und der Nachtragshaushaltplan für das laufende Jahr. Damit ist bis 2019 der Weg frei für weitere Investitionen mit einem Gesamtvolumen von zehn Millionen Euro – zusätzlich zum bereits bestehenden Investpaket von zehn Millionen Euro.

Der Nachtrag war notwendig, da Borna im Vergleich zum Doppelhaushalt 2015/2016 in eine Reihe neuer Förderprogramme aufgenommen wurde – wie die Efre-Förderperiode bis 2020 oder die Förderrichtlinie „VwV Investkraft“.

„Damit können wir Maßnahmen realisieren, die in unserer Mittelfristplanung seit Längerem verankert sind, nun aber mit deutlich weniger Eigenmitteln aus dem städtischen Haushalt auskommen“, kommentierte die Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Die Linke) den Beschluss. Zudem erforderten der neue Tarifabschluss im öffentlichen Dienst und die Anpassung der Kreisumlage eine entsprechende Änderung der Haushaltssatzung.

Viele mittel- und langfristige Arbeiten werden zeitlich vorgezogen, macht die Stadtchefin deutlich und zählt auf: die Instandsetzung des Glück-Auf-Platzes und -Weges, die Umgestaltung des Platzes im Kreuzungsbereich der Wettin- und Bahnhofstraße, der Kauf einer neuen Drehleiter für die Bornaer Feuerwehr, die Sanierung der Grundschulen in Neukirchen und Borna-West sowie die Fertigstellung der Sanierungsmaßnahmen an der Dinterschule. Außerdem seien die Sanierung des Vereinshauses in der Röthaer Straße inklusive des Schlauchturmes sowie des Bürgerhauses „Goldener Stern“ vorgesehen. Zahlreiche weitere Vorhaben summieren das Maßnahmepaket auf insgesamt 20 Millionen Euro.

Dieses Investitionsvolumen stemme die Stadt Borna, ohne weitere Schulden zu machen, so Luedtke weiter. „Wir tilgen im Zuge dessen weiterhin jährlich 554 000 Euro der bestehenden Kredite. Damit erreichen wir bis zum Ende des Jahres 2016 eine Pro-Kopf-Verschuldung von 171,13 Euro.“

Gleichzeitig erhalte die Stadt Borna ihre Liquidität auf einem hohen Niveau. So gibt die jährliche Halbjahresinformation zum Ende des Jahres 2016 einen voraussichtlichen Geldbestand auf den kommunalen Konten in Höhe von über sieben Millionen Euro aus. Mit diesen Mitteln bleibe die Große Kreisstadt in allen Bereichen zahlungsfähig und könne bei solider Haushaltsführung und einer hohen Investitionsquote weiterhin ohne die Aufnahme zusätzlicher Kredite wirtschaften.

Von lvz

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