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Borna Närrischer Hochadel gratuliert in Michelwitz zum 20. Geburtstag des CSB
Region Borna Närrischer Hochadel gratuliert in Michelwitz zum 20. Geburtstag des CSB
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00:19 07.02.2018
Die Burggrafengarde ist mit furiosen Tänzen das Aushängeschild des CSB. Quelle: Gislinde Redepenning
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Groitzsch/Michelwitz

Der Carnevalsverein Schnaudertaler Burgnarren (CSB) feierte am Freitag im Landgasthof Michelwitz mit dem närrischen Hochadel der Nachbarschaft und geladenen Gästen seinen 20. Geburtstag.

So mancher hält die glitzernde und glamouröse Welt des Adels für überflüssig. Nicht das Narrenvolk. Prinzessinnen und Prinzen, Königinnen und Könige und nicht zuletzt Grafen und Gräfinnen tummelten sich mit Knappen und Zofen auf der schwungvollen Geburtstagsparty. Ehrenpräsident Frank Günther, Gründer und Initiator des CSB, hielt eine kurze Rückschau auf zwei Jahrzehnte voller Höhen und überstandener Tiefen. Der Verein habe immer wieder neue Ideen hervorgebracht, hob er die Stärken des CSB hervor. Dass man sich für einen Grafen und nicht für einen König als Regenten entschieden habe, sei in der Historie von Groitzsch begründet. „Außerdem wollten wir uns abheben“, betonte Günther. Der erste Graf hieß übrigens Kessel. Wenn man ihn von der Seite betrachtete, war klar, warum.

Zahlreiche ehemalige Burggrafen und Gräfinnen bejubelten den Auftritt des aktuellen Würdenträgers. Enrico I., der Hüter des Tores, angetreten mit seiner Josephine I., der Tanzenden, gab seiner traditionellen Begrüßungsrede mit einem coolen Rap einen mächtig modernen Anstrich. Von seinen Vorgängern applaudierten Mike, der Liebling aller Frauen, Ronny der Geistreiche, Frank der Wandelbare, Steffen vom rostigen Ritterorden und einige mehr.

Vor dem wie gewohnt grandiosen Mix aus begeisternden Tänzen, Show und Bütt musste CSB-Präsident Frank Neumann viele Hände schütteln. Der Reigen der Gratulanten von Rang und Namen war lang. Der Präsident des Faschingsclubs Audigast brachte Schnauderwasser mit. Ein Schlückchen schon helfe, damit die Ideen nie ausgehen. Die Kollegen vom Groitzscher Carnevalclub kennen sich mit Feiern und den Nachwirkungen bestens aus. Oberhaupt Hendrik Fleischer übergab einen Korb mit Leckereien für ein Katerfrühstück. Vor vierzig Jahren schon habe der Karnevalclub Rositz in Michelwitz Gastspiele gegeben, erinnerten die Gäste aus dem Altenburger Land, während die Faschingsfreunde vom Luckaer KC feixten: „Wir kommen aus Thüringen, aber wir hatten die kürzeste Anreise.“

Bürgermeister Maik Kunze (CDU) feierte nicht nur den CSB-Ehrentag, sondern gleich seinen eigenen. Klar, dass ein kollektives „Happy Birthday“ angestimmt wurde. Kunze versprach, dass der Umbau des Sportlerheims, des eigentlichen Domizils des CSB, bis zum Frühjahr beendet sei. Zur nächsten Saison könnten die Narren dort wieder einziehen. So sehr das Frank Neumann auch freute, blickte er doch mit einem weinenden Auge auf das Interimsquartier zurück. „In Michelwitz haben uns die Wirtsleute Martina und Mario Bliss so gut aufgenommen, dass wir auch künftig mit einer Veranstaltung zu Gast sein wollen“, versprach er.

Von Gislinde Redepenning

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