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Borna Naturschutzzentrum Groitzsch: Neue Schautafeln über Tiere und Pflanzen
Region Borna Naturschutzzentrum Groitzsch: Neue Schautafeln über Tiere und Pflanzen
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09:00 30.06.2016
Neue wetterfeste Schautafeln vermitteln den Kindern im Groitzscher Naturschutzzentrum Themen wie Natur- und Umweltschutz. Quelle: Nabu
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Groitzsch

Vom Leben im Auwald über Tiere am Teich bis hin zu Pflanzen am Tümpel: Die Groitzscher Künstlerin Katrin Scholz von der Fabelwerkstatt Hohendorf hat für das Naturschutzzentrum Groitzsch neue Schautafeln gestaltet. Und die waren auch dringend notwendig, sind doch die bisherigen nicht nur alt, sondern mittlerweile auch recht vergilbt und kaum noch lesbar.

Möglich gemacht hat das die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse, die 5000 Euro für die Tafeln beisteuerte. Zu sehen sind regionale Tier- und Pflanzenarten in ihrem natürlichen Lebensraum – allesamt mit wetter- und UV-beständigen Acrylfarben und handgemalt von Scholz.

„Das Naturschutzzentrum besteht seit fast 30 Jahren und ebenso alt waren die Schautafeln im Außengelände“, begründet Stephan Seeger, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung, die Finanzierung des Projekts. Damit unterstütze die Stiftung die Umweltbildung von Kindern und Jugendlichen im Zentrum.

Annett Bellmann von der Einrichtung hatte in der Bewerbung auf die Dringlichkeit hingewiesen. Die Darstellungen seien durch Umwelt- und Witterungseinflüsse verblasst und wiesen erhebliche Farbfehler auf. „Auch die Beschriftung zeigte deutliche Mängel“, ergänzt sie. Dabei seien gerade die Schautafeln eine wichtige Hilfe, um Artenkenntnisse zu vermitteln.

Das Naturschutzzentrum habe sich bei der Gestaltung für die Lebensräume Auwald, Waldrand, Feldhecke und Feldflur, Teich und Tümpel sowie Bergbaufolgelandschaft einschließlich deren typischer Tier- und Pflanzenarten entschieden. „Wir können die Tafeln nutzen, um Kurzgeschichten zu den einzelnen Arten zu erzählen, so dass diese den Kindern im Gedächtnis bleiben. Unsere Umweltbildung gewinnt dadurch weiter an Qualität“, macht Bellmann deutlich. Unterstützung für die Anschaffung kam auch von der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft und der Firma Ringo Karbaum.

Im Naturschutzzentrum Groitzsch wird seit drei Jahrzehnten Wissen zum Natur- und Artenschutz vermittelt. Vor allem Kinder und Jugendliche sind angesprochen, den Naturgarten zu entdecken und bei Exkursionen Artenkenntnisse zu bekommen. „ Denn wenn man die einzelnen Tier- und Pflanzenarten sowie ihre Lebensraumansprüche kennt, so ist eine wichtige Grundlage gegeben, um spezifische Schutzmaßnahmen zu ergreifen“, so Bellmann weiter.

Von Julia Tonne

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