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Borna Neue Brücke für Nehmitzer Radweg
Region Borna Neue Brücke für Nehmitzer Radweg
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11:51 04.07.2018
Die Schnauderbrücke bei Nehmitz soll von einem Aluminium-Fertigteilmodell ersetzt werden. Quelle: Annett Bellmann
Groitzsch/Nehmitz

Am Radweg zwischen den Ortsteilen Nehmitz und Berndorf wird die Stadt Groitzsch eine neue Brücke errichten. Dabei handelt es sich um ein Fertigteilmodell aus Aluminium, sagte Bauamtsleiter Dirk Schmidt in der Stadtratssitzung. Den Zuschlag erhielt die Firma Sarfert Hoch-, Tief- und Brückenbau aus Werdau für fast 129 000 Euro. Auch der Ersatzneubau über die Schnauder werde nur für Fußgänger und Radfahrer zugelassen. Die Baustelle soll am 9. Juli eingerichtet werden.

Schäden mussten innerhalb von fünf Jahren behoben sein

An der Brücke hatte bereits im Jahr 2015 eine Sicherheitsüberprüfung stattgefunden, bei der eine Reihe von Schäden festgestellt worden war. Es war festgelegt worden, dass die Mängel am Bauwerk innerhalb von fünf Jahren behoben werden müssen. Ansonsten sei eine Sperrung unvermeidlich.

Den Ersatzneubau projektiert das Ingenieurbüro Härtling aus dem Nobitzer Ortsteil Lehndorf (Thüringen). Die Experten hatten für Groitzsch unter anderem schon die Brücken über Schwennigke und Schwennigkemühlgraben bei Kleinprießligk sowie die Schnauderbrücke in Wischstauden betreut.

Unternehmen hat schon erfolgreich für die Stadt gearbeitet

Nach der öffentlichen Ausschreibung war die Firma Sarfert nicht nur wesentlich günstiger als die zwei Konkurrenten (207 000 sowie 172 000 Euro), sondern lag auch deutlich unter der Kostenermittlung des Büros (180 000 Euro). Im sogenannten Bietergespräch konnten die Werdauer die großen Preisdifferenzen erklären. Zudem hatte Sarfert bereits erfolgreich für die Stadt gearbeitet, zuletzt bei der Schlumperbrücke zu Beginn des Radwegs von Groitzsch/Großpriesligk nach Pödelwitz.

Mit der Schadenbeseitigung nach dem Hochwasser 2013 hat dieses Projekt nichts mehr zu tun; Groitzsch hat da inzwischen alle Vorhaben abgearbeitet. Deshalb zapfte die Kommune einen anderen Fördertopf an. Über die sächsische Richtlinie für die Förderung von Straßen- und Brückenbau erhält sie 90 Prozent der Kosten erstattet.

Fertigteilbrücke kommt auf erneuerte Widerlager

In der Ratssitzung fragte der CDU-Abgeordnete Rico Fiedler (Freie Wählergemeinschaft Groitzsch und Ortsteile), ob die Brücke verändert wird und ob sie damit Einfluss auf ein mögliches Hochwasser nimmt. Die Betonkonglomeratbrücke wird abgerissen, antwortete Bauamtsleiter Schmidt. Dann werden die Widerlager erneuert und dort die neue Fertigteilbrücke aufgesetzt. Die Höhe werde als nicht problematisch eingeschätzt, die Stadt halte Kontakt zur Landestalsperrenverwaltung, die für die Schnauder zuständig ist.

Von Olaf Krenz

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