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Borna Groitzsch: Neue Kita in drei Monaten bezugsfertig
Region Borna Groitzsch: Neue Kita in drei Monaten bezugsfertig
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11:39 09.10.2018
Die Stadt Groitzsch baut Teile des bisherigen Geschäftshauses Sebastians Hof 3 für die Kindertagesstätte „Schilfkörbchen“ um. Zum Jahresende sollen die Arbeiten so weit abgeschlossen sein, dass der Umzug möglich wird. Quelle: Olaf Krenz
Groitzsch

In einem knappen Vierteljahr sollen die neuen Räume für die Groitzscher Kindertagesstätte „Schilfkörbchen“ bezugsfertig sein. Das wurde in der letzten Stadtratssitzung klargestellt. Nach den Verzögerungen, die vor allem aufgrund von bürokratischen Hürden entstanden waren, soll wenigstens der aktuelle Zeitplan eingehalten werden. Wobei die komplette Fertigstellung des Vorhabens wohl erst nach dem Umzug erfolgen wird. Für die jüngsten fünf Bauaufträge muss die Kommune rund 335 000 Euro zahlen.

Anspruchsvolles Projekt

Noch deutet nichts auf eine Einrichtung hin, in der Trubel und Lachen kleiner Mädchen und Jungen dominieren. Der Großteil im Obergeschoss des Ge­schäftshaus Sebastians Hof 3 ist eine normale Baustelle. Wohl eher ein anspruchsvolles Projekt, schließlich sollen dort, wo sich früher eine Drogerie-Filiale und eine Spielothek befanden hatten, Krippe und Kindergarten ihr Domizil erhalten.

Zuschlag für regionale Unternehmen

Trotz einer Vielzahl von (kleineren) Losen, die einheimischen Firmen Möglichkeiten zum Erhalt eines Auftrags für ein Gewerk bieten soll, sind nur wenige Groitzscher Betriebe beteiligt, dafür aber wenigstens Unternehmen aus der Umgebung. Wie beim Einbau von Dachfenstern, Entlüftungshauben, Giebelbekleidung und Traufkasten, der dem Dachdeckermeisterbetrieb Schmidtchen & Brumme aus Lucka knapp vor einem Bieter aus der Schusterstadt zugesprochen wurde. Immerhin kommt mit Fliesenlegermeister Maik Quinot ein Groitzscher zum Zuge.

Für die Maler- und Lackierarbeiten hatten sich zunächst erstaunliche neun Firmen interessiert, schließlich lagen sechs Angebote vor. Den Zuschlag erhielt das Colditzer Malergeschäft Deutrich, das mit 63 000 Euro nur gut die Hälfte des teuersten Betrags (120 000 Euro) fordert. Zudem hatten die Muldentaler ihre Leistungsfähigkeit bei der Sanierung des Sportlerheimes unter Beweis gestellt. Für den Bodenbelag ist die Firma Gehbar SB Fußbodenbau aus Zeitz zuständig. Die Unterlagen hatten elf Unternehmen erhalten, neun hatten Angebote eingereicht.

Neue Fassade erst nach dem Umzug

Beim finanziell größten Posten aus dem Quintett blieben letztlich nur zwei Unternehmen übrig. Das Bauunternehmen Wolf aus Göpfersdorf wird für 132 500 Euro die Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen und sie verputzen. Allerdings werden dieser Auftrag wie auch die Gestaltung des Außenbereichs wohl erst im neuen Jahr ausgeführt, hieß es in der Stadtratssitzung.

Von Olaf Krenz

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