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Neue Masten für alte Straßenbeleuchtung

Neue Masten für alte Straßenbeleuchtung

Stromversorger Envia teilte der Gemeinde Deutzen mit, dass er die Strommasten für die Freileitungen im Deutzener Wohngebiet südlich der August-Bebel-Straße entfernen will.

Deutzen. An den Versorgungsmasten hängt auch die Straßenbeleuchtung. Zweifelsohne ein Gewinn für das Straßenbild, wenn die alten Masten samt der Kabel in luftiger Höhe verschwinden würden. Doch wohin mit den Straßenlaternen?

Jüngst kam das Thema in der Gemeinderatssitzung zur Sprache. Bürgermeisterin Marika Nowak: „Ja, Envia will die Masten weghaben. Sie sind ihr Eigentum, und wir als Gemeinde haben vertraglich das Nutzungsrecht für unsere Beleuchtung." Mindestens sechs Monate vorher muss der Stromversorger die Gemeinde über seine Absicht informieren, damit man sich in Deutzen rechtzeitig über eine Licht-Lösung Gedanken machen kann. Das hat Envia getan; nun ist Deutzen am Zug. „Dass es passieren wird, steht fest, aber es gibt noch keine Termine. Wir haben jetzt also Zeit zu reagieren", so Nowak. Einige Varianten hat sie bereits im Hinterkopf, „aber letztlich entscheidet darüber der Gemeinderat". Denkbar wäre, dass die Masten ins Eigentum der Gemeinde übergehen und die Lampen hängenbleiben könnten. „Aber dazu müssten wir die alten Masten genau begutachten und fragen, ob sich das lohnt." Eine andere Möglichkeit: Nur jeder zweite Mast bleibt stehen (denn nur an jedem zweiten hängt eine Lampe), und bei den Bauarbeiten wird das Kabel für die Beleuchtung mit in die Erde verlegt. Schließlich die ortsbild-ästhetische Königs-Variante: Die alten Masten kommen weg; die Gemeinde setzt neue, und das Kabel verschwindet in der Erde. Das ist allerdings nicht nur der optisch beste, sondern auch der kosten-trächtigste Weg und eine Herausforderung mehr für die klamme Gemeindekasse. Sofort wandern in diesem Zusammenhang die Gedanken zur herbeigesehnten Eingemeindung nach Neukieritzsch zum Wunschtermin 1. Juli. „Wir haben die Neukieritzscher über das Envia-Vorhaben natürlich sofort informiert und werden darüber beraten", sagt Marika Nowak und denkt gleich noch einen Schritt weiter: „Vielleicht gibt es für eine neue energiesparende Beleuchtung ja auch Fördermittel."

Hartmut Karich

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