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Borna Neue Stromleitung von Eulan ach Oberelsdorf
Region Borna Neue Stromleitung von Eulan ach Oberelsdorf
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14:08 19.05.2015
Wird neu gebaut: die 110-Kilovolt-Leitung von Eula nach Oberelsdorf. Bis Bad Lausick besteht Baurecht. Grafik: Landesdirektion Quelle: schumank

Der Beschluss werde in den Stadtverwaltungen Kitzscher und Bad Lausick öffentlich ausgelegt, Zeitraum und genauer Ort würden rechtzeitig bekannt gemacht. Mit dem Bau will die Mitnetz Strom GmbH, die im Auftrag der EnviaM handelt, noch in diesem Jahr beginnen. Das Bauende ist für 2015 avisiert.

Die neue 110-Kilovolt-Freileitung von Eula nach Oberelsdorf, das bei Lunzenau liegt, wird eine 1926/27 errichtete Leitung ersetzen. Die bestehende Leitung könne die heutigen Anforderungen an die Stromübertragung nicht mehr gewährleisten, erläutert Klein. Sie sei großen Belastungen ausgesetzt, insbesondere seit der Strom von Windkraftanlagen eingespeist wird. Die neu zu errichtende Hochspannungsleitung diene deshalb der Versorgungssicherheit mit Elektroenergie im Raum Leipzig/West-Geithain-Oberelsdorf.

Auf dem 8,1 Kilometer langen Abschnitt, für den jetzt Baurecht besteht, werden die 39 bestehenden Masten durch 32 neue ersetzt. Denn die Abstände zwischen den Strommasten, die zwischen 18 und 36 Meter und damit zwei bis vier Meter höher in den Himmel ragen, vergrößern sich. Laut Klein wird zunächst die Freileitung demontiert. Während der Bauzeit fließt der Strom über eine Leitungsbrücke in die Region. Er wird von der kreuzenden 110-Kilovolt-Freileitung Eula-Döbeln abgezweigt.

Zwischen Eula und Bad Lausick verlaufe die Leitung auf der gleichen Trasse, informiert Klein weiter. Bei den weiteren beiden Bauabschnitten, die noch in Planung sind, werde aber von der jetzigen Trasse abgewichen. Die neue Leitung wird wie ihr Vorgänger in drei Ebenen mit sechs Seilen errichtet, auch Tannenbaum genannt. Das Erdseil wird an der Mastspitze geführt.

"Bei dem Ersatzneubau kommen keine über die Erweiterung des Schutzstreifens hinaus gehende Eingriffe in Grundstücksflächen hinzu", so Klein zum jetzigen Teilstück. Aufgrund der größeren Abstände zwischen den Masten verbreitere sich der Schutzstreifen auf beiden Seiten von jetzt zwölf bis 16 auf künftig 13 bis 20 Meter. Dazu sei Eigentum nicht zu erwerben, "es genügt die Belastung mit einer dringlichen Sicherung, der persönlichen Dienstbarkeit zugunsten der EnviaM AG", informiert Klein. Der Planfeststellungsbeschluss weise diese Flächen aus. Die Entscheidung stelle zugleich die enteignungsrechtliche Grundlage für die EnviaM dar. lvz

Aus der Leipziger Volkszeitung vom ..
Frank Prenzel

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