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Borna Neue Zufahrt für Lekkerland
Region Borna Neue Zufahrt für Lekkerland
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13:59 19.05.2015
Noch ist das Edeka-Warenlager in der Stauffenbergstraße in Betrieb. Was damit nach dem Abschied des Unternehmens aus Borna wird, ist offen. Quelle: Thomas Kube

Immerhin sollen demnächst die infrastrukturellen Voraussetzungen für die Verlagerung des Unternehmens nach Borna geschaffen werden. Bisher, so Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke), sei der Beginn der Arbeiten im Gewerbegebiet Borna-Ost für März vorgesehen.

Lekkerland wäre das erste Unternehmen, das sich dort niederlässt. Dabei sollen immerhin 110 Arbeitsplätze entstehen, wobei freilich noch unklar ist, wie viele davon neu besetzt und damit für Arbeitnehmer in Borna interessant werden. Auf dem noch jungfräulichen Gewerbegebiet müssen zunächst Leitungen für Abwasser, Regenwasser und Trinkwasser errichtet werden. Die sind bisher nur bis zur Geschwister-Scholl-Straße verlegt worden. Außerdem, sagt die Oberbürgermeisterin, wird eine spezielle Zufahrtsstraße ins Gewerbegebiet gebaut. Dadurch soll das Gewerbegebiet von der Leipziger Straße aus zwischen Esso-Tankstelle und Ampel erreichbar und die Zu- beziehungsweise Abfahrt zu/von Lekkerland möglich werde. Allerdings: Ein Vertrag zwischen dem Unternehmen und der Stadt ist bisher noch nicht unterschrieben worden.

Während es aber zumindest eine sehr begründete Hoffnung für das Areal im Osten der Stadt gibt, sieht es für die Flächen, auf den sich - noch - das Edeka-Lager in der Stauffenbergstraße befindet, anders aus. Edeka Nordbayern/Sachsen/Thüringen zieht sich bekanntlich aus Borna ebenso zurück wie aus Hof/Staucha bei Oschatz und hat ein neues Lager an der Autobahn bei Berbersdorf errichtet. Weil aber nach wie vor unklar ist, wann sich die Firma vollständig von Borna verabschiedet, sieht es bei der Suche nach Investoren für eine Nachnutzung eher mau aus. Zwar habe es schon Interessenten gegeben, so die Oberbürgermeisterin; weil aber bisher niemand eine verbindliche Jahreszahl für die Nutzung des Geländes nennen kann, sind die schließlich wieder abgesprungen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.08.2014
Nikos Natsidis

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