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Borna Neuer Bürgermeister vereidigt
Region Borna Neuer Bürgermeister vereidigt
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17:25 19.05.2015
Alterspräsident Dieter Kipping (r./SPD) überreicht Wolfram Lenk (Die Linke) nach dessen Vereidigung als Bürgermeister eine Orchidee. Im Hintergrund der stellvertretende Bürgermeister Werner Heiche (FDP). Quelle: André Neumann

Wolfram Lenk war bei der Bürgermeisterwahl am 20. Januar der einzige Herausforderer des bisherigen parteilosen Amtsinhabers Thomas Kratzsch und wurde mit 58,5 Prozent der abgegebenen Stimmen gewählt. Der 49-Jährige ist der vierte Bürgermeister in Regis-Breitingen seit der Zugehörigkeit zur Bundesrepublik Deutschland. Darauf wies SPD-Stadtrat Dieter Kipping hin. Er wurde am Tag von Lenks Vereidigung 71 und ist der Alterspräsident des Stadtrates. Ihm kam auf Beschluss des Stadtrates die Rolle zu, den neuen Bürgermeister zu vereidigen. Kipping hatte außerdem ermittelt, dass Lenk der bei Amtsantritt jüngste Bürgermeister sei, was Grund zur Hoffnung gebe, "dass er das Amt lange ausführen kann". Der Alterspräsident wünschte dem neuen Bürgermeister eine "glückliche Hand bei der Amtsführung".

Sodann leistete Wolfram Lenk den Amtseid. Nach der Gratulation im Namen des Stadtrates durch Dietmar Kipping überbrachte auch die Bornaer Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Die Linke) Glückwünsche und Blumen, ihr Mann Holger Luedtke, Vorsitzender der Linken in Westsachsen, schloss sich an. Für die FDP-Fraktion, die stärkste Gruppierung im Regiser Stadtparlament, gratulierte Wolfgang Plätzer mit einem Blumenstrauß.

Lenk dankte noch einmal seinen Wählern. Sein Wahlsieg sei "damals eine große Überraschung" für ihn gewesen, er zeige aber, "dass die Bürger aufmerksam beobachten, was in der Stadt geschieht". Er wolle sich bemühen, den Vertrauensvorschuss zu rechtfertigen und wies zugleich darauf hin, dass keine einfachen Zeiten bevorstünden. Eine der größten kommunalen Aufgaben sei die Sanierung der Mittelschule und die Erhaltung des Schulstandortes Regis-Breitingen mit Grund- und Mittelschule.

In den kommenden Jahren werde es aber auch um die Stellung der Stadt in der Region gehen. Diesbezüglich habe er sich über die Glückwünsche der Bürgermeister der Nachbarkommunen gefreut. In dem Zusammenhang bedauerte Lenk, dass mit Deutzen die "Karre sicherlich schon verfahren" sei, für ihn gehe es darum ein Lösung "im Interesse von allen zu finden." Daran müssten sich alle beteiligen, einschließlich des Landratsamtes und des Freistaates Sachsen. Die weitere Arbeit im Stadtrat wünschte Lenk sich so, wie er sie bisher aus der Perspektive des Abgeordneten erlebt hatte: "Sachlich und ohne parteipolitisches Gezänk."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.04.2013

Neumann, André

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