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Neuer Funkmast - der Bauausschuss hat ja gesagt

Neuer Funkmast - der Bauausschuss hat ja gesagt

Es gibt eine Reihe umstrittener Bauwerke in Borna. Etwa die neue Kinderkrippe in der Pawlowstraße oder auch das Freibad, sofern es wieder aufgebaut werden sollte.

BORNA. Seit kurzen gibt es noch ein umstrittenes Bauwerk mehr in der Stadt - den neuen Mobilfunkmast in der Nähe des Stadions. Er hat für heftige Diskussionen gesorgt und dürfte für die nächsten Jahre stehen bleiben. Die Telekom betont in einer Stellungnahme gegenüber der LVZ die Notwendigkeit der neuen Sendeeinrichtung. Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) erklärt, die Stadt habe es sich mit der Entscheidung in der Sache nicht leicht gemacht.

Telekom-Sprecher Georg von Wagner sagt, der neue Mobilfunkmast diene der Versorgung des nördlichen Stadtgebietes mit GSM, UTMS und LTE 1800, allesamt Standards für Mobilfunknetze. Insgesamt betreibt die Telekom in Borna vier Funkmasten, die nötig seien, "um die Bevölkerung von Borna mit Mobilfunkdiensten" zu versorgen. Dadurch werde "ein homogenes Funkfeld" geschaffen, das an allen Orten in der Stadt "optimale Empfangsbedingungen" ermögliche, so von Wagner weiter. Die Leistung an der Antenne und am Handy würden auf "das minimal notwendige Maß heruntergeregelt".

Auf die Frage nach Strahlung erklärt von Wagner: "Welche Strahlung?" Es gebe keinen Nachweis von Gesundheitsgefahren durch Mobilfunkmasten. Außerdem halte die Telekom die von der Bundesnetzagentur vorgegebenen Sicherheitsabstände ein und unterschreite die Grenzwerte der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung um ein Vielfaches. Ob es diesbezüglich Messungen gegeben habe, sei ihm nicht bekannt, so der Telekom-Sprecher weiter. Er könne aber sagen, dass Masten wie der neue im Bornaer Norden für die Anwohner ungefährlich seien.

Dass der Funkmast überhaupt an seinem heutigen Standort errichtet werden konnte, war letztlich eine Entscheidung des städtischen Bauausschusses. Der hatte sich mit der Frage befasst, nachdem es die Bornaer Wohnungsgenossenschaft (BWG) abgelehnt hatte, den Mast an einem ihrer Gebäude errichten zu lassen. Oberbürgermeisterin Luedtke, die auch auf Informationsveranstaltungen mit Bürgern verweist, erklärt, der Bauausschuss habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Das Gremium, das den Wunsch der Telekom hätte auch ablehnen können, habe zweimal darüber beraten und seine Entscheidung erst gefällt, nachdem die entsprechenden Werte vorgelegen hätten, denen zufolge das Projekt keine Gefahr für die Anwohner bedeute.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.06.2014
Nikos Natsidis

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